Einige Beispiele wurden auf der Wizards-of-OS-Konferenz standen in einem ganz anderen Zusammenhang: als Geschäftsmodell für Open-Source-Programmierer.

Die österreichische  etwa als tritt als Vermittler zwischen Auftraggebern und den Genossenschaftsmitgliedern auf, von Open-Source-Programmierern bis zu Mediendesignern. So verschafft sie beispielsweise einzelnen Programmierern bei potenziellen Kunden mehr Seriosität. Sie tritt Auftraggebern gegenüber als Vertragspartner auf und unterstützt die Entwickler bei der Qualitätssicherung.

Ein herausragendes Beispiel einer funktionierenden Genossenschaft stellte Matthias Bröckers mit der Berliner tageszeitung (taz) vor. Mit ihren beinahe 7000 Mitgliedern stellt die taz-Genossenschaft bis heute das Überleben der nach Bröckers’ Worten einzigen unabhängigen Tageszeitung Deutschlands sicher. Abschließend bewertete er Genossenschaften als die beste Gesellschaftsform für die kommerzielle Entwicklung freier Software.

Als letzter Redner beschrieb Hans-Jürgen Schaffland vom Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV) die deutsche Rechtslage und gab Tipps zur Gründung eigener Genossenschaften. Im Gegensatz zu GmbHs würden Genossenschaften praktisch nie in Konkurs gehen, so Schaffland. Grund dafür sei das ausgefeilte Kontrollmodell, dem sich Genossenschaften bei der Gründung und während ihres Bestehens unterziehen müssen. Diese Kontrolle sei jedoch für angehende Unternehmer eine Hilfe.

Die anschließende angeregte Diskussion zeigte das große Interesse am vorgestellten Modell. Spontan verabredeten Teilnehmer sich zur weiteren Zusammenarbeit, um Open-Source-Programmierer besser über Chancen zu informieren, die Genossenschaften ihnen bieten. Die Website der osAlliance soll in absehbarer Zeit mehr handfeste Informationen zur Genossenschaftsgründung anbieten, zum Beispiel von der DGRV. look through the forum

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