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Internet Economics

Fachblog zur Ökonomie des Internet.

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060410_contentmanager_foto.jpg Diplom-Volkswirt Thomas Vehmeier, Herausgeber des Internet Economics Blog, ist als Strategieberater und Konzepter tätig. Seine Expertise beruht auf einer mehr als zehnjährigen Internet-Erfahrung.

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Aus Omas Nähkiste: DaWanda-Gründerin Claudia Helming im Gespräch

Samstag, 03. Feb 2007 (1:09) von t.vehmeier

dawanda_logo.jpgDaWanda ist ein Online-Marktplatz für Unikate, Handgemachtes und Besonderes. Der Internet Economics Blog unterhielt sich diesmal mit Claudia Helming, die gemeinsam mit Michael Pütz DaWanda gegründet hat, über Gefühle statt Schnäppchenpreise und über die Sehnsucht des Käufers nach Echtheit, Wahrheit und Einzigartigkeit.

helming_200x200.jpgThomas Vehmeier:
Frau Helming, erklären Sie unseren Lesern bitte in einem Satz, was dawanda ist. Es klingt sehr rund…

Claudia Helming:
DaWanda ist ein Online-Marktplatz über den professionelle Kunsthandwerker, Künstler, Designer und ambitionierte Privatpersonen selbst gefertigte Produkte und Unikate vertreiben.

Thomas Vehmeier:
Und woher rührt der Name? Hat “dawanda” eine Bedeutung?

Claudia Helming:
Wir wollten einen Namen, der international verstanden und ausgesprochen werden kann, und “rund” und positiv klingt. Als wir uns für einen Namen entscheiden mußten, sind wir nach langen Grübeleien einfach in eine Buchhandlung gegangen und haben uns ein Buch mit 50.000 Baby-Namen gekauft. Darunter war dann auch der Name für unser “Baby”. DaWanda ist eigentlich ein afrikanischer Frauenname. Positiv konnotiert natürlich.

Thomas Vehmeier:
Also etwas besonderes, so wie die Objekte auf Ihrer Plattform… Nun zum Geschäftsaspekt: sagen Sie mir - wieso sollte ein Kunsthandwerker seine Produkte bei Ihnen einstellen. Was bietet dawanda, das ebay nicht hat? Immerhin ist ebay ein wesentlich größerer Marktplatz. Wo sehen Sie die Lücke?

Claudia Helming:
Dafür gibt es viele Gründe. Kreative fertigen keine Massenwaren, sondern nun mal besondere Stücke. Bei ebay gehen diese Produkte einfach in den jeweiligen Kategorien unter. Zudem möchte man sein aufwendig produziertes Werk nicht unbedingt neben Unmengen von billiger Importware sehen oder anbieten. Man ist als selbst schaffender bei ebay auch kaum auffindbar. Geben Sie mal handgemacht oder Unikat bei der Suche ein und sie erhalten immer noch Massenware, vieles “handgemacht” in China. Ebay spricht Schnäppchenjäger an und Käufer, die genau wissen, was sie wollen. Darüber hinaus ist das Anbieten bei ebay einfach teuer.

Thomas Vehmeier:
Ein ganz schöner Gegensatz zu dealjaeger.de, den wir gestern interviewt haben…

Claudia Helming:
Bei Dealjäger geht es in erster Linie darum, den besten Preis für ein ganz konkretes Produkt, Makrkenprodukt zu finden. Es gibt also eine ganz klare Vergleichsbasis. Bei Unikaten gibt’s keine oder kaum Vergleichspreise. Anders gesagt, User von Dealjäger können genau so gut Kunden von DaWanda sein: für das Laptop Model xyz von der Firma xyz möchte ich natürlich den günstigsten Preis zahlen. Für etwas Einzigartiges stellt sich die Preisfrage einfach nicht die Frage, ob ich etwas Ähnliches jetzt irgendwo 5€ günstiger bekomme.
Im übrigen ist das Anbieten von Produkten und eines eigenen Shops bei DaWanda kostenfrei, nur wenn etwas verkauft wird, berechnen wir 5% Provision. Thomas Vehmeier:
Das scheint ein vernünftiger Ansatz zu sein. Immerhin können Ihre Anbieter kaum Skaleneffekte realisieren, die große fixe Vorinvestitionen rechtfertigen. Oder gibt es Minpreneure, die dennoch hohe Stückzahlen bewältigen?

Claudia Helming:
Minipreneure mit industriellen Auflagen gibt es natürlich nicht. (Lacht.) Aber es gibt durchaus Produkte mit Auflagen >1, z.B. Seife, Drucke von Radierungen, etc. Im Moment gibt es jedes Produkt durchschnittlich 3 Mal.

Thomas Vehmeier:
Nun werden auch in Deutschland seit einigen Monaten auch wieder Venture Deals aus der Internetbranche berichtet. Wie ist dawanda aufgestellt? Haben Sie dawanda aus eigener Tasche vorfinanziert oder gab es ein Early Stage Investment?

Claudia Helming:
Wir haben DaWanda bisher selbst finanziert und wollten auch erst ein Produkt auf den Markt bringen und testen, bevor wir eine Finanzierung aufnehmen.

Thomas Vehmeier:
Das scheint typisch zu sein für die neuen Web 2.0-Dienste…

Claudia Helming:
Finden Sie?

Thomas Vehmeier:
In der Dotcom-Ära ging es da noch etwas anders zu. Allerdings war es auch teurer einen Dienst auf den Markt zubringen…

Claudia Helming:
Seit ein paar Tagen allerdings hält Spreadshirt eine Minderheitsbeteiligung an DaWanda.

Thomas Vehmeier:
Lassen Sie uns auf den Deal mit Spreadshirt zu sprechen kommen: Spreadshirt ist bei Ihnen als Gesellschafter eingestiegen und dawanda hat im Gegenzug sozeug.net bekommen. Will Spreadshirt damit bei dawanda dauerhaft einsteigen? Was sind die Ziele für beide Seiten?

Claudia Helming:
Spreadshirt ist einer der ersten Social Commerce-Dienste und ein sehr erfolgreicher noch dazu. Damit haben wir Zugriff auf sehr viel Know How in diesem Bereich und auf das Netzwerk. Wir möchten in den nächsten Monaten in andere europäische Länder expandieren, Spreadshirt ist bereits in 12 Ländern nicht nur vertreten, sondern erfolgreich und oftmals Marktführer. Spreadshirt ist eine Kreativplttform hauptsächlich für Kleidung, dementsprechend nah und strategisch wichtig sind sich Spreadshirt und DaWanda bzw. Sozeug.

Thomas Vehmeier:
Spreadshirt ist ein sehr innovativer Mass Customizing-Dienst. Allerdings sind die Kreativmöglichkeiten auf das T-Shirt-Motiv beschränkt. Bei dawanda sind die Möglichkeiten ja grenzenlos. Sie nähern sich von zwei Seiten des Kreativuniversums …

Claudia Helming:
Richtig, in beiden Fällen geht es um User generated Products.

Thomas Vehmeier:
Michel Houellebecq hat in seinem Essay “Die Welt als Supermarkt” einen Menschen beschrieben, der in einer Welt wohnt, die an allen Ecken wie ein Flughafen-Shoppingcenter aussehen. Ich persönlich möchte in dieser Welt nicht wohnen.
Der Mensch in dieser von Houellebecq beschreibenen Kunstwelt ist lediglich ein von Pseudo-Information von geblendeter Konsument. Man könnte ergänzen: und ihm fehlt die Möglichkeit, die Bedeutung der Dinge noch richtig einschätzen zu können.

Um auf dawanda zu kommen: Handgemachtes hat für mich in diesem Zusammenhang eine ganz subjektive Komponente, die Käufer und Verkäufer auch persönlich verbinden. Wie sehen Sie dieses soziale Element für die von Ihnen vertiebenen Produkte? Welche Möglichkeiten des Social Networkings gibt es oder wird es geben?

Claudia Helming:
Um genau dieses “soziale” bzw. menschliche Element geht es ja bei DaWanda. Die Produkte bei DaWanda sind selbst gemacht und egal, ob nun von einem Hobbybastler oder einem Künstler liegt in so einem Produkt einfach schon ein emotionaler Wert, den man als potentieller Käufer ja auch entdecken kann und will. Es geht nicht nur um das fertige Endprodukt, sondern auch dessen Entstehungsgeschichte und insbesondere seinen Macher. Produkte bekommen ein Gesicht und DaWanda ermöglicht einerseits den Macher darzustellen und andererseits auch eine Beziehung zu diesem aufzubauen. Es gibt vielfältige Kontaktmöglichkeiten auf der Plattform, sei es über Nachrichten und Foren und es gibt einige Funktionen die den Käufer eben nicht nur einen pasiven und berieselten Konsumenten sein lassen. Er kann mitmachen - sei es über Produktbewertungen, Kommentare zu den Produkten und auch bei der Gestaltung der Produkte. Da die meisten Dinge Einzelanfertigungen sind, ist es auch einfach möglich spezielle Kundenwünsche umzusetzen.

Thomas Vehmeier:
In welcher Hinsicht unterscheidet sich das Shopping-Erlebnis bei dawanda von anderen Diensten wie opodo oder ebay? In welcher Hinsicht unterscheidet sich das Shopping-Erlebnis bei dawanda von anderen Diensten wie opodo oder ebay?

Claudia Helming:
Es ist spannender, emotionaler und erlebnisreicher. Man kann ja viel mehr tun als “nur” zu kaufen. Ich kann mich umsehen, kann kommnizieren, meine Meinung kundtun, Leute kennenlernen, ich kann über Dinge und Menschen staunen. Das Kaufen selbst ist natürlich auch anders. Wenn ich nun bei opodo ein Ticket bestelle, kommt ein Ticket, bei Ebay kommt die Kaffeemaschine - das hat nicht viel überraschendes. Meist baut sich zwischen Käufer und Verkäufer bei der Bestellung eine Kommunikation auf. Wenn der Kunde dann das Päkchen erhält, ist auch das einfach nochmal etwas ganz anderes. Die meisten Verkäufer geben sich ziemlich viel Mühe mit der Verpackung, sei es dass sie noch irgendetwas als Goodie dazu packen, eine persönliche Karte schreiben, etc.

Thomas Vehmeier:
Frau Helming, zum Schluß eine persönliche Frage. Natürlich kaufen Sie Ihren Nutzern nichts weg. Aber was würden Sie gern auf dawanda gern kaufen?

Claudia Helming:
In menem Warenkorb befinden sich derzeit Produkte im Wert von 20.000€, aber wahrscheinlich würde ich am liebsten das erste Produkt kaufen das es auf DaWanda gab, nämlich eine menschengroße Sandstein Figur… Die war uns damals leider zu teuer.

Thomas Vehmeier:
Vielleicht ändert sich das ja bald… In diesem Sinne viel Glück und weiterhin gute Ideen. Vielen Dank für das Gespräch.

Claudia Helming:
Herzlichen Dank für das Interview.

 

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Posted in Social Commerce, Emotional Commerce, Minipreneurs, Web 2.0 |

16 Antworten

  1. Frank Huber Says:

    Das erinnert mich alles an Alando. Man schaut in die USA was da so läuft (etsy.com, getcrafty.com, Craft, Make) und kopiert das einfach.
    Die neuen Samwers sind also da - der Exit (Kauf durch etsy oder BurdaStyle) bestimmt schon im Hinterköpfchen …
    Wie sage ich immer: Einer Idee ist es egal, wer sie gehabt hat. Es kommt darauf an, sie umzusetzen - in diesem Sinne viel’ Erfolg mit dawanda!

  2. t.vehmeier Says:

    Genau, besser gut kopiert, als schlecht erfunden.

  3. Media-Blog » Die DaWanda- und Dealjäger-Gründer/-in im Interview Says:

    […] Das Interview zu DaWanda mit der Gründerin Claudia Helmig ist hier zu finden, das mit Sven Schmidt von Dealjaeger.de steht ebenfalls als Blog-Post beim Interneteconomics-Blog zur Verfügung. […]

  4. Anonym Says:

    Die Aussage ,daß auf Dawanda nur selbstgefertigte Produkte und Unikate verkauft werden, stimmt leider so nicht.
    In der Rubrik Kunst wird Reproduktionsgrafik in Gemengelage mit Originalen angeboten. Der Unterschied zwichen Kunst und Kunstdruck war den “Machern” nicht zu vermitteln. Deshalb bin ich schon nach kurzer Zeit wieder ausgestiegen. Der Bitte um Löschung meines Kontos wurde stattgegeben. Gleichzeitig wurden meine sämtlichen Forumsbeiträge und die geübte Kritik eliminiert.

  5. t.vehmeier Says:

    Vielen Dank für Ihren Hinweis. Sie müssen aber schon zugeben, dass das Umfeld ein anderes ist, als bspw. ebay, von dem die Rede war.

    Wo sehen Sie denn den Unterschied oder bzw. in welcher Form kann Dawanda Sie als Künstler nicht weiterbringen? Ich könnr mir vorstellen, dass das die Leser interessiert.

  6. Anonym Says:

    Dawanda war zu Beginn nur auf Einladung für bestimmte Anbieter zugänglich. D.h. es wurden gezielt Leute angesprochen, dadurch war die Qualitätsdichte bis Oktober letzten Jahres recht hoch, aber es waren eben auch wenige Anbieter in der Testphase dabei. Mein Irrtum bestand darin, zu glauben,daß Dawanda die Absicht habe dieses proklamierte Niveau zu halten und damit eine echte Nische zu besetzen in der hochwertiges “Handwerk” verkauft werden sollte. Mit der Öffnung wurde dann aber sehr schnell vieles aufgenommen, was vielleicht bestenfalls noch als originell angesehen werden könnte, aber keineswegs zu dem bis dato entwickelten Set passte. Inzwischen reicht die Spanne vom JUX-T-shirt über den Kunstdruck und einem Stück Seife bis hin zum Möbelstück.

    Man braucht nur das Warenangebot einmal genauer zu durchsuchen und sich dann einen solchen “Kunsthandwerkermarkt” real als Laden vorzustellen und versuchen sich dort zurechtzufinden. Ein solches Sammelsurium als Umfeld ist speziell für bildende Künstler “tötlich” oder anders gesagt da wird nichts verkauft. Kunstkäufer oder gar Sammler sind in einem solchen Umfeld nicht zu finden. Dann wurde auch noch die Kategorie Kunst verhunzt. Als auch noch offenbar wurde,wie wenig die Macher von Dawanda die Künstler/Anbieter und deren Bedürfnissse verstehen, war das Maß schnell voll.
    Dawanda will Geld mit geringen Gebühren verdienen und muss daher so viel Artikel wie möglich auf die Plattform bringen. Daraus ergibt sich ein Zielkonflikt mit dem Anspruch von Qualität. Hier sehe ich keine Lösung durch DAWANDA. Auch wird die Auffindbarkeit des einzelnen Künstlers und seiner Arbeiten mit zunehmendem Angebot immmer schlechter und tendiert gegen null. Letztlich dirigieren dann die Künstler Ihre Kunden zu Dawanda und nicht umgekehrt. Da ist die eigene Website die bessere Alternative.

  7. Frank Huber Says:

    “Da ist die eigene Website die bessere Alternative.”
    Nur die wird Ihnen viel weniger Käufer bringen ehrlich gesagt…

  8. Anonym Says:

    @Huber
    weniger als NUll geht nicht !
    Meine Erfahrung ist da übrigens ganz anders.

  9. Iwo Says:

    Ich sehe auch ein Problem darin, die Qualität zu erhalten. Letztlich müsste die Entscheidung, ob ein Angebot eingestellt wird oder nicht, manuell via Mensch erfolgen, um den hohen Qualitätsstandard zu garantieren. Und da wird wohl die Manpower fehlen bzw. vielleicht sogar der Wille, diesen Standard zu halten?
    Die eigene Website ist sicher keine Alternative, da Designer/Künstler in der Regel weder das Wissen noch das Geld haben, ihre Produkte gezielt zu vermarkten. Und eine “passive” Website geht ja völlig unter. Das ist ja auch die Idee von Dawanda, diesen Leuten eine Plattform zu bieten.
    Warten wir doch einfach mal ab, wie das Angebot von den potenziellen Anbietern angenommen wird. Die Idee eines Unikat-Shops finde ich grundsätzlich sehr gut.

  10. Thomas Vehmeier Says:

    Im Kern scheint es mir darum zu gehen, ob Dawanda, Etsy & Co. die qualitative Abgrenzung gegenüber ebay auf Dauer aufrecht erhalten können.

    Der Kunsthandwerker möchte seine
    Produkte nicht neben Ramschware sehen. Dawanda mit einem Ladengeschäft zu vergleichen, halte ich für falsch, denn die Regalfläche ist prinzipiell endlos. Und die Verknüpfungen zwischen den Produkten sind es ebenfalls.

    Da die Zahl der internen Verknüpfungen ja exponentiell steigen dürfte, kann es mit herkömmlicher Manpower ja eigentlich gar nicht klappen, es jedem recht zu machen - es sei denn, man beschränkt irgendwann die Anzahl der teilnehmenden Kleinhandwerker oder Produkte.

    Wie kann die richtige Positionierung für jeden gefunden werden? Ich hatte dieses Fingerspitzengefühl auf Dawanda noch nicht vermißt. Aber als Künstler oder Kunstahdnwerker hat man da vielleicht einen sensibleren Nerv.

    Das macht das ganze Thema natürlich wahnsinnig aufwendig in der Verwaltung. Gibt es hierzu vielleicht ebenfalls einen intelligenten Ansatz? Könnte die User vielleicht helfen, die Struktur, das Image etc. zu pflegen? Kann “user-generated structure” funktionieren?

  11. Anonym Says:

    “Die eigene Website ist sicher keine Alternative, da Designer/Künstler in der Regel weder das Wissen noch das Geld haben, ihre Produkte gezielt zu vermarkten.”
    Diese Aussage ist ganz sicher falsch, vor allem dies Designern zu unterstellen scheint mir abwegig. Das Klischee vom verkaufsunfähigen Künstler scheint doch sehr hartnäckig zu sein. (Shame on van Gogh)

    Natürlich hoffen Etsy und Dawanda etc.,daß ihre User sie schon an die Geldtröge tragen werden. Aber früher oder später hat man als User dafür keine Zeit oder schlicht keinen Bock mehr die Fehler in unausgereiften Konzepten zurechtzubügeln und auch noch dafür zu bezahlen.

    “Kunst-Handwerkermarkt” ist ein Nischenprodukt. Dieses Nischenprodukt wirklich z.B. in Form eines virtuellen, qualitativ hochwertigen Marktes zu vermarkten dafür fehlt Dawanda das Know how und auch das Interesse(kein Vorwurf :Tatsachenfeststellung).

    Es wird sicher nicht mehr lange dauern bis die ersten “echten” virtuellen Kunsthandwerkermärkte online gehen und zwar nicht als neue,sondern als virtuelle Kopien der real schon erfolgreichen Märkte. Die Kundenbindung bringen diese Leute dann von der Strasse mit und verlängern so ihre Verkaufszeiten. Das könnte in einer Art Genossenschaft von den Beteiligten selbst organisiert werden. Das Warenangebot wäre in Menge und Qualität überschaubar und homogen. Die Erfolgschance scheinen mir in so einem Geschäftsmodell wesentlich besser.

    Etsy unterscheidet sich von EBAY durch die Gebührenstruktur. Das Warenangebot ist ein bestimmter Ausschnitt aus EBAY. Das dürfte bei Dawanda nicht viel anders sein und wird sich in Zukunft auch nicht wesentlich ändern.

  12. Liste mit Interviews der Deutschen Gründerszene von A-Z | Thinkomat - Die Ideenentwicklungsmaschine Says:

    […] Interview im interneteconomics Blog […]

  13. Antje Henke, ideenreich-berlin Says:

    Mit großem Interesse habe ich die Beiträge zu DaWanda gelesen und stimme vielem auch [mehr oder weniger ;-] zu. Ich nutze DaWanda und bin froh über diese Möglichkeit. Im Moment ist mir keine derartige Plattform bekannt, die mir mehr liegt. Natürlich gibt es immer irgend etwas auszusetzen und zu verbessern; oft bleibt das aber leider rein theoretisch. Ich habe die DaWanda-Macher als authentische Menschen kennengelernt und schätze ihr Engagement und ihre Bereitschaft auf die Ideen und Wünsche der DaWanda-Mitglieder einzugehen sehr! Und mich persönlich stört es auch gar nicht, dass das Forum noch in den Kinderschuhen steckt - ganz im Gegenteil: Mir gefällt es, dass ich als DaWanda-Mitglied mich von den DaWanda-Machern ernst genommen fühle. Ich freue mich, wenn ich Anregungen machen kann, die dann zum Teil auch wirklich umgesetzt werden (und das m.E. nach in sehr kurzer Zeit!). Und ich fühle mich dabei überhaupt nicht als Versuchskaninchen missbraucht ;-) . Eines möchte ich dann doch noch ganz kurz zu den Gebühren sagen: DaWanda nimmt bisher keinerlei Einstellgebühren, sondern berechnet lediglich eine (sehr günstige) Provision bei erfolgreichen Verkäufen. So lange ich nichts verkaufe, kostet mich das DaWanda-Nutzen also überhaupt nichts. Das ist ein m.E. nach mehr als fairer Deal. Von meiner Seite aus: Liebe Claudia, lieber Michael, ich bin froh, dass es DaWanda gibt und wünsche euch (und damit uns DaWanda-Mitgliedern allen) weiter viel Energie, Kreativität, Freude (ja: Spaß macht es auch!!!) und - nicht zuletzt Erfolg. Macht weiter so…

  14. t8d blog » Blog Archive » Next07 Rückblick - DaWanda Says:

    […] InternetEconomics […]

  15. gründerszene » Interview mit Claudia und Michael von Dawanda.de Says:

    […] Am Wochenende hatte ich Gelegenheit Claudia und Michael von Dawanda zu interviewen. Nach der Übernahme von sozeug im Februar steht Dawanda in Deutschland als Monopolist in einer interessanten Nische dar, die von Ebay aufgrund der Besonderheiten individueller und künstlerischer Qualitätsprodukte nicht sonderlich gut abgedeckt werden kann. Derzeit sind Claudia und Michael mit dem Re-Launch Ihrer Plattform beschäftigt. Michael sucht daher (spätestens seit diesem Interview ) auch noch nach einem Tech-Praktikanten der Ihn beim Entwickeln unterstützt. Abgesehen von kleinen Unstimmigkeiten beim Personal-Recruiting herrscht aber große Einigkeit beim Gründerteam und Michael freut sich, dank Claudia tiefe Einblicke in das weibliche Shopping-Verhalten bekommen zu haben… […]

  16. Peter Says:

    Super :)

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