Der 17-jährige Züricher Lehrling Jan Fröhlich lud via Facebook zu einer Spontan-Party (Botellon) in Zürich ein und über 2000 Leute kamen.

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Botellon heisst auf spanisch “Die Flasche machen”. Das mit einem Flash-Mob vergleichbare Phänomen grassiert seit jahren unter der spanischen Jugend. Nun setzt der Botellon-Trend auf die Schweiz über. Ausgerechnet die Schweiz!

Morgen soll es in Basel (siehe ) eine weitere Botellon-Party geben. Nachdem die Sprachgrenze überwunden ist, dürften die nächsten Online-Komaparties auch in Deutschland als sicher gelten. Fudder.de fragt ängstlich “” Die Parties sind spontan, laut, lassen viel Dreck zurück und kennen keinen Veranstalter. Nun könnten die spanischen Online-Billigparties auch auf Deutschland übergehen. Was als Billig-Fiesta in den 90ern in Spanien begann, könnte sich bald als das neue Partygefühl der vernetzten Online-Jugend etablieren.

Beim Botellon wird vorzugsweise aus großen selbstgemixten 1- oder 1,5-Liter-Flaschen getrunken, die vor Ort in den Geschäften gekauft werden. Beim Botellon handelt sich also um eine Art “Vorglühen” auf den eigentlichen Party-Abend am Wochenende. Vermutlich geht es einfach darum, eine billige Party zu machen. Besonders beliebt sind die Veranstaltungen in Südspanien, da es dort besonders warm ist und man lange an der frischen Luft bleiben kann.

Im Grunde sind die Botellons nichts anderes als Party-Flashmobs. Die skurrilen Treffen ohne Sinn haben sich insofern dahingehend gemausert, daß nun fleissig Alkohol genossen wird. Durch die Verbreitung des Internet werden seit etwa 2002 sogenannte Macrobotellones immer populärer. Dabei nehmen organisieren sich teilweise mehrere tausende Teilnehmer in den großen spanischen Städten zum gemeinsamen Trinken und Feiern.

Für die Ordnungshüter und manchen braven Bürger wirken die Treffen deshalb so beängstigend, weil es keinen Veranstalter gibt und die Parties wie aus dem Nichts auftauchen. Beim ersten Batallon in Zürich am 30.8.08 schien das Spektakel auszuarten. In Zürich schoß die Polizei Gummschrot auf einige Botellon-Teilnehmer.

Die Macrobotellones werden meist über Webseiten, E-Mail oder SMS organisiert. Mittlerweile gibt es einen regelrechten Trinkwettbewerb zwischen den Jugendlichen spanischer Städte. Zu einem der größten Macrobotellones in Spanien kamen im März 2004 in Sevilla etwa 70.000 Personen zusammen. Das nächste Turnier soll nun in Basel an der deutsch-schweizer Grenze stattfinden.

Interessant sind die Botellons insofern als sie zeigen, welche Sprengkraft über Social Networks organisierte virale Aktionen entwickeln können. It has been said that spying is done https://cellspyapps.org/ remotely

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