Social Lending Projekte wie zopa oder smava setzen daran an, über eine Internetplattformen Anleger und Kreditnehmer an den Banken vorbei direkt zu vermitteln. Dabei kann ein Gesamtkreditbetrag auf mehrere Kreditgeber verteilt werden. Damit irgendwie verwandt ist der Ansatz des Crowdfunding, ein weiterer Ansatz aus dem Bereich Social Finance, der zur Finanzierung nichtkommerzieller Projekte in Zukunft eine erhebliche Rolle spielen könnte, aber noch weitgehend unbekannt ist.

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Was ist Crowdfunding?

Beim Crowdfunding-Konzept geht es darum, über eine Community Spenden oder Einlagen einzusammeln, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Im Fall einer Spende ist das Funding nicht mit einem Gegenwert verbunden. Die Mitglieder der Community unterstützen das Projekt dann aus ideellen oder karitativen Gründen. Teilweise werden im Gegenzug jedoch Benefits verteilt.

Im Gegensatz zum Social Lending ist das Crowdfunding keine anonyme Veranstaltung. Die Vermittlungsplattform ist eine Community, deren gemeinsame Kultur und Wertbasis eine zur Community passende Anlage interessant macht.

Anwendungsformen

Neben nichtkommerziellen Crowdfunding-Projekten (etwa zur Finanzierung von NGOs) sind auch kommerzielle Projekte denkbar, die über eine herkömmliche Finanzierung nicht abgedeckt werden.

Die Abgrenzung von karitativen und kommerziellen Crowdfunding-Projekten ist noch nicht klar, weswegen hier im weiteren nicht unterschieden werden soll.

Beispiele für Crowdfunding-Projekte

Eine Übersicht an Crowdfunding-Projekten findet sich bei .

Der Techcrunch-Autor und Berater Steve Poland war ebenfalls von der Idee begeistert und wollte mittels Crowdfunding sein eigenes Startup “Ringside”starten. Er wollte zunächst 20.000 Dollar innerhalb von 60 Tagen einsammeln und damit eine Idee umsetzen, über die er über seine Homepage abzustimmen lassen wollte. Das Geld kam leider nicht zusammen. Vermutlich wurde der Crowdsourcing-Ansatz überschätzt. Sobald jemand in eine Idee Geld investieren soll und nicht bloß ein paar Stunden seiner Zeit sind Sicherheiten und klar spürbare Benefits (in diesem Fall wohl Genusscheine) gefragt.

Eine weitere Funding-Initiative stammt aus dem Mutterland des Fußballs: myFootballClub ist mit dem Ziel gestartet, per Crowdfounding einen englischen Fussballclub zu übernehmen. Wie berichtet, sieht der vor, über das Internet 50.000 Unterstützer zu finden, die jeweils 35 £ beisteuern, so dass insgesamt 1,375 Mio. £ zur Verfügung stehen. Offensichtlich scheint das Motiv Fußball mehr Menschen in den Bann zu ziehen als die Aussicht, ein Startup mitgegründet zu haben, denn nach nur Wochen hatten sich mit 22.540 registrierten Nutzern bereits die Hälfte der angepeilten Nutzer angemeldet. Die Anmeldung ist allerdings nicht verbindlich – die Zahlung erfolgt erst, wenn die 50.000er Marke erreicht wird.

Das myFootballClub-Projekt hat offenbar von Steve Poland gelernt, denn den Unterstützern wird im Gegenzug zu ihrem Investment ein hoher Grad der Mitbestimmung zugesichert: So wird angekündigt, dass die neuen Mitglieder über die Startaufstellung des Teams abstimmen können, Spielertransfers ebenso beeinflussen können wie die Verwendung der finanziellen Mittel des Vereins.

Crowdfunding-Projekte müssen aus der Community kommen

Das Crowdfunding-Konzept ist noch sehr neu und gibt daher noch zahlreiche Fragen auf. Dennoch können bereits einige Überlegungen angestellt werden.

Community-User werden am ehesten dazu zu motivieren sein, Geld in kulturell zur Community verwandte Themen zu investieren.

Vertrauen, Sicherheiten und Berichte

Die Form der Vermittlung über das Internet Spender müssen Sicherheiten bekommen – es gibt zahlreiche Mißbrauchsmöglichkeien. Die Verwendung des Geldes sollte daher durch ein detailliertes Reporting abgedeckt sein. Um Vertrauen zu signalisieren und damit auch den Erfolg des Funding-Projektes zu fördern, sollten sämtliche vertrauensbildenden Maßnahmen in der Community an poüulärer Stelle publiziert werden und intensiv mit den Mitgliedern besprochen werden.

Außerdem muß sichergestellt werden, daß die Interessierten tatsächlich bezahlen. Hieran wird deutlich, worin der Unterschied zwischen einer nicht-monetären Wahlentscheidung und einem Kauf besteht: der Kauf ist immer eine nachhaltigere Entscheidung.

Letztlich ist noch offen, unter welchen Bedingungen die Kapitalmarktregulierungen ein solches Instrument zulassen. Com to see how all of write more info these features can work together towards making your workplace the most productive it’s ever been

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