Der Netzwerkeffekt ist unbestritten eine dominante Regel, die man beim Aufbau einer Plattform beachten sollte. Gerade bei der Skalierung kommt er richtig zum Tragen und macht die Plattform attraktiv. Besonders gern träumen Gründer und Investoren von einem Lock-In-Effekt, der es den Nutzern quasi unmöglich macht, jemals die Plattform zu verlassen.

Der Netzwerkeffekt hat jedoch eine andere, weniger beliebte und daher auch weniger häufig besprochene Seite. Zu Beginn eines neuen Plattform-Geschäftsmodells wirkt er nämlich auch in die andere Richtung und verhindert geradezu das Wachstum auf der Plattform.

Das ist ganz einfach erklärt. Denn wenn wenige Nutzer aktiv sind, kann der daraus erwachsende Nutzen für die Teilnehmer nicht sonderlich groß sein. Definiert sich eine Plattform als reines Netzwerkprodukt, also Kur über den aus der Vernetzung entstehenden Nutzen, so ist der Nutzen am Anfang null.

Generell gibt es zwei Nutzenarten – ein direkt aus dem Produkt entspringender Nutzen sowie ein indirekter Nutzen, der sich aus dem Grad der Vernetzung ergibt.

Es kann daher sinnvoll sein, dass die Plattform auch einen direkten Nutzen stiftet. So kann Pinterest auch als virtuelles Lesezeichen und Pinnwand genutzt werden und Twitter kann von Anfang an als einfaches Webtagebuch genutzt werden.

Es gibt jedoch eine ganze Reihe von Maßnahmen, um dieses Problem zu adressieren, die ich in weiteren, einzelnen Blogposts vorstellen werde. His stories are written in a style commonly referred to as http://essaydragon.com/ magical realism

Project Details