Dieses Blog beschäftigt sich vor allem mit ökonomischen Fragen rund um das Internet. Warum, so muß man sich doch fragen steigen die Zugriffszhlen dieses Blogs rasant an, wohingegen andere Inhalte, die ich in der Vergangenheit veröffentlicht habe, kaum gefunden werden. Den Hintergrund könnte man ganz einfach als “Konsalik-Ökonomie” bezeichnen.

Im Unterschied zu “normalen” Seiten im Web können die Links in den Blogs dazu benutzt werden, um sich auf fremden Seiten zu vereweigen. Blogs beinhalten also ein gewaltiges Spam-Potential. Artikel leben von Rezensionen. Und mit Ihnen Ihre Autoren. Die einfachste gemeinsame Wöhrung, die für einen Autor in der Blog-Ära zählt sind die eingehende Links, altdeutsch Zitate. Nebenbei bewertet auch Google die incoming links positiv im Pagerank. Also steigt man auch bei Google hoch.

Die ökonomische Hauptregel für jeden Blogger lautet daher, Schreib viel! Wer viel schreibt, wird zumindest tendenziell häufiger zitiert (zunächst egal, welchen Quatsch er verzapft). Es gibt daher mit Sicherheit einen “Schneeballeffekt des Zitierens”, den man auch ökonomisch modellieren lassen könnte.

Wer also unter die A-Blogger aufsteigen will, kann mit Sicherheit kann eventuell von den Wundschreibern der Vor-Internet-Welt lernen: Laut Wikipedia hat der Vielschreiber der Welt nicht weniger als 187 Werke hinterlassen. Auch die Liste von ist beeindruckend. Zu seinen Bücherbergen kommen noch zahlreiche Drehbücher.

Dabei muß Vielschreiberei nicht notwendig zu Stilblüten führen. So wird W. Somerset Maugham gern wie folgt : “Es ist schwer, gut und viel zu schreiben, und ich wage die Behauptung, daß man Gutes nur schreiben kann, wenn man viel schreibt.”Â

Dennoch könnte man fragen, ob wirklich alles Geschreibene sofort veröffentlicht werden muß. Die Frage, ob man bei bis zu 10 Beiträgen am Tag wirklich Qualität geschaffen wird, ist jedoch überflüssig, wenn man sich oben skizzierte kleine Ökonomie des Bloggens vor Augen führt. Denn darin liegt gerade das Erfolgsgeheimnis der erfolgreichen Blogger. Die sogenannten A-Blogger werden so genannt, weil sie wie Alpha-Tierchen die Blogosphäre mit Ihrer Meinung prägen (und in diesem Kreis bleiben so lange sie sich nur fleissig genug verlinken). Das gegenseitige Verlinken hat also eine quasi soziale Funktion (ähnlich dem Entlausen der Affen).

Dennoch soll es A-Blogger geben, die trotz Erfolg in der Aufmerksamkeitsökonomie (Michael Goldhabers Essay über die von 1997 ist dennoch noch immer lesenswert.)Â im Prekariat oder von Erbe, Stütze oder Ehefrau leben müssen. Querdenker Siggi Becker erklärte im persönlichen Gespräch und in seinem Blog, dass müssen.

Wäre Kurt Tucholsky heute Blogger, wie Gundolf Freyermuth ? Mag sein. Aber oben tummeln sich mit Sicherheit nicht nur die Thomas Manns, Tucholskys oder Brechts. Zumindest nicht allein. Also besser gefragt: wo ständen denn Konsalik und Mario Simmel und Konsorten heute? Mit Sicherheit an der Spitze der Deutschen Blogcharts, knapp vor Größen wie etwa Horst Schlämmer.

Im Gegensatz zu früheren Zeiten, fahren die modernen Simmels und Konsaliks allerdings modernste Technik auf, um den Überblick zu behalten, wo sie welche Zeilen hinterlassen haben. Der Webservice verwaltet eigene Einträge in unterschiedlichsten Blogs, Wikis und Foren und informiert den Autor, wenn die eigenen Einträge kommentiert wurden. Die Software behält für Vielschreiber damit , ohne dass die vielen einzelnen Erinnerungsfunktionen an zu beantwortende Postings das Mailprogramm überlasten (mehr zu CoComment siehe ).

Was soll man tun? Vom Kommunikationsberater Christian Votava stammt in einem nur: “Wenn alle schreien, bekommt der die Aufmerksamkeit, der leise spricht.” The six teaching practices used in a responsive classroom are at a morning meeting that happens each day, students are welcomed with a written message, greeting, news and announcements, buy papers by http://buyessayonline.ninja sharing, and an activity

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