Die Welt fester Preise, die wir als selbstverständlich auffassen, war dies in Wirklichkeit nie. Tatsächlich wurde jahrhundertelang über alles bis zum Letzten zwischen Verkäufer und Kunde gefeilscht. Erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts führte Aristide Boucicaut Fixpreise in seinem Pariser Laden Bon Marche ein. Diese Erfindung führte zu einem Paradigmenwechsel im Denken der Kaufleute. Vorreiter in der Einfüührung fixer Preise waren die ersten amerikanischen Kaufhäuser Macy, Woolworth und Wanamaker. Die Neuerung netlastete Angestellten und Kunden gleichermaßen.

Ökonomen sprechen in diesem Fall von einem Vorteil durch niedrigere Transaktionskosten.

Nun wird von seiten einiger Ökonomen gemutmaßt, das Internet würde diese Verhandlungskosten senken und daher die ursprünglichen Vorteile, die in dem Arrangement fixer Preise liegen, teilweise zunichte machen.

Ist also eine Trendumkehr von fixen Preisen zur sogenannten Preisdifferenzierung zu erwarten? Tatsächlich wird heute schon 25% des Online-Handels in Deutschland über Auktionen umgesetzt.

Bei den interaktiven, dynamischen Preismechanismen, die zum Teil in der Offline-Welt bisher nicht bekannt sind, bestimmt sich der Preis ganz individuell. Sowohl Verkäufer als auch Käufer haben einen direkten Einfluss auf den Preis.

Vorteilhaft sind diese Mechanismen vor allem in Bezug auf die Erhöhung von Konsumenten- und Produzentenrente im Gesamten, da sowohl die Käufer- als auch Verkäuferseite von der Offenlegung der Zahlungsbereitschaft profitieren. Beispiele für dynamische Mechanismen sind Auktionen, das Reverse Pricing sowie Verhandlungen.

Auktionen können manigfaltig ausgestaltet werden. Klicken Sie für nähere Informationen.

unterscheidet sich von den gewöhnlichen Auktionen vor allem in der Möglichkeit, eine große Anzahl von Produkten gleichzeitig abzuverkaufen. Die Käufer stehen im Normalfall lediglich in Konkurrenz mit der geheimen Preisschwelle des Verkäufers und nicht in Konkurrenz mit anderen Käufern.

Eine weitere Art von dynamischen Mechanismen stellen Verhandlungen dar, bei denen Käufer und Verkäufer direkt den Preis aushandeln, ohne dass weitere Mitbieter miteinbezogen werden. Anbieter und Interessent sind nicht mit Fixpreisen konfrontiert, sondern nähern sich langsam durch Angebot und Gegenangebot einem Punkt, bei dem keine Besserstellung für beide Parteien erreicht werden kann. Dabei ergeben sich für beide Seiten Nutzensteigerungen; eine Win-Win-Situation kristallisiert sich heraus.

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