Wie es sich für ein ausgewachsenes Branchenevent wie der der Zukunftskonferenz DLD gehört, wird jedes Jahr ein Preisträger mit dem den Aenne Burda Award for Creative Leadership gekrönt. Der diesjährige Preis an Martha Stewart von Omnimedia. Die Auszeichnung vergab und überreichte die Preisträgerin des Vorjahres, Flickr-Gründerin Caterina Fake.Â

Der Aenne Burda Award for Creative Leadership wird an “Leading Ladies” der digitalen Welt vergeben, die erste Preisträgerin war 2006 Google-Managerin Marissa Mayer.

Die von Martha Stewart 1999 gegründete Firma “Martha Stewart Living Omnimedia” machte 2005 209,5 Millionen Dollar Umsatz. Das Vermögen der Medien-Ikone wird laut Wikipedia auf 970 Millionen Dollar geschätzt. Wie in den vergangenen Jahren wurden also keine Newcomer geehrt, sondern eher etablierte Größen des Multimedia-Geschäfts. Ohne Zweifel hat Martha Stewart ein beindruckendes Lebenswerk geschaffen, auch wenn ihr Name bei vielen Amerikanern aufgrund eines Skandals um Aktien-Insiderhandels negativ behaftet ist (mehr dazu unter ).

Martha Stewart steht für die professionelle mediale Aufbereitung von How-to-Informationen und der Vermittlung zwischen Technik und Lifestyle. Betrachtet man die Jugend als Taktgeber, wären jedoch auch andere Preisträger vorstellbar gewesen. Burda muß sich jedenfalls entscheiden, ob der DLD kreative Impulskonferenz bleiben soll oder sich zu einer Art OSCAR-Verleihung entwickelt. Im ersten Fall wären jedenfalls auch gänzlich neue Konzepte für Preise empfehlenswert.

Dennoch setzt der Preis Zeichen. Es ist eine Aussage, wenn gerade die FlickR-Gründerin in Zeiten von Crowdsourcing und Open Source jemanden ehrt, der für die Aufbereitung von Contents steht. Zu dem Umsonst-Prinzip muß sich also auch und gerade im Web 2.0 ein um so hochwertigerer Zugang zu den oft kostenlosen Inhalten und der kostenlosen und allgegenwärtigen Kommunikation gesellen. Das ist es auch, was YouTube und im Grunde auch FlickR fehlt: Zugang, Struktur, Bewertung und Moderation.

Gleichzeitig zeigt die Wahl, welchen Stellenwert das Thema Web 2.0 do-it-yourself im Hause Burda hat. Mit den neuen Rich Internet Applikations kann zwar wesentlich mehr Kreativität freigesetzt werden, der Zugang zu diesen neuen kreativen Räumen muß jedoch durch Content und Moderation erleichtert werden.

Auch im Hause Burda startete vor einem Jahr die Online-Community burdastyle.com, auf der sich die vor allem weiblichen User die Copyrights an Designs und Schnittmustern teilen. Außerdem engagiert man sich bei dawanda und etsy – im Grunde bei fast jedem DIY-Angebot von Format…

Mehr zur Konferenz gibt es unter . When jailbreaking goes wrong saving your iphone from free phone spy app by https://www.cellspyapps.org the brink when it’s not enough when is it legal to use phone spy software

Project Details