Bin also heute im ICE zur CeBit nach Hannover gefahren. Anbei ein paar persönliche Eindrücke zum Thema Enterprise 2.0. Das Thema verschwindet etwas hinter dem großen Cloud-Computing-Hype. Man merkt: die CeBit ist doch eine Computermesse.

Grundsätzlich finden sich zwei Arten von Angeboten: die voll integrierten Softwarelösungen (meist amerikanischer) Konzerne sowie der unabhängige Integrator-Ansatz.

Der Rundgang auf der Messe und viele gute Gespräche haben mich in der Meinung bestärkt, dass  die großen amerikanischen IT-Konzerne einfach sehr stringent an das Thema herangehen.

 

IBM: Sell what You use!

IBM stellt auf ihrem gewaltigen Stand das Konzept “Smarter Work” vor, welches sie auch in ihrem eigenen Hause umsetzen. Natürlich erfolgreich…

Es werden eigene Projekte, aber auch externe Projekte gezeigt. Hier sollte man nie vergessen, dass es auch etwas zu verkaufen gibt. Nämlich sowohl Software (Lotus, Connection) als auch Beratung beim Aufbau der Plattformen. Das Motto “Sell what you use!” kam hier sehr authentisch rüber.

 

Microsoft: der Office-Ansatz

Der Microsoft-Stand kann hingegen schnell überfordern. Hier wird man recht allgemein mit dem doch sehr abstrakt gehaltenen Cloud-Angebot, der Azure-Plattform, von Microsoft konfrontiert. Zielgruppe sind offensichtlich Entwickler. Alles in allem weniger Use-Case-orientiert als bei IBM. Dennoch bietet natürlich auch Microsoft neben der Beratung auch konkrete Software an, nämlich Sharepoint in Kombination mit Office und Kommunikationstools sowie den Cloud-Angebten. Also auch hier eine recht vollständige Palette.

 

T-Systems präsentiert sich als Integratror

Auf dem  Telekom-Stand wird das Thema Enterprise 2.0 von der T-Systems unter dem Schlagwort “Collaboration” vorgeführt. Hier wäre es sicher schön gewesen, zu erfahren, was der Telekom-Konzern intern so tut. Aber im Gegensatz zu IBM trifft T-Systems ja bei der Software keine Vorauswahl wie IBM oder Microsoft und präsentiert sich daher als unabhängiger Integrator. Zu Beginn eines Projektes soll hier nicht eine konkrete Software stehen, sondern immer das Kundenbedürfnis. Eben ein typischer Integrator-Ansatz. Die vorgeführten Lösungen basierten auf TYPO3 sowie Sharepoint und Mircosoft-Technologie. im Kern stand also der Einführungsprozess eines Collaboration-Toolsets. Insgesamt aber eine gelungene und engagierte Präsentation.

Bei anderen deutschen Konzernen wie etwa der Software-AG ging das Thema etwas unter.

Gut gefallen haben mir die Ansätze von SugarCRM und Salesforce, die sich ebenfalls immer weiter in Richtung Collaboration-Plattformen entwickeln. Hier wird es spannend, was es in den nächsten Jahren zu sehen gibt.

Letztendlich kann man festhalten: die CeBit ist und bleibt eine PS-Messe. Da – wie gesagt – auf der CeBit letztlich doch Technik eine haben wir deutsche keine durchgehende Strategie, die sich auch technisch irgendwo verorten ließe. IBM und Microsoft sind da natürlich etwas greifbarer, da man sich gleich etwas anschauen kann.

 


 

By Bin im Garten (Own work (own picture)) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons Even in small http://essaynara.com high schools a leader has enough flexibility in scheduling to implement something that will truly impact student learning

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