2007 war zweifelsfrei das Jahr der Communities und Social Networks, die etwas modernere Form der Gemeinschaft. Mittlerweile gibt es selbst zahlreiche White-Label-Apps mit denen sich (fast) im Handumdrehen eine Online-Gemeinschaft bauen läßt. Doch es braucht etwas mehr…

Wenn also alle über Communities reden und es so einfach ist, sie zu bauen, warum sind dann nicht alle erfolgreich? Um diese Frage zu beantworten, muß man zunächst verstehen, dass sich Gemeinschaften nicht einfach so künstlich bauen lassen. Echte Gemeinschaften entstehen natürlich. Wer daher unbedingt ein weiteres Social Network aufbauen möchte, sollte zunächst dorthin schauen, wo es bereits Kommunikation gibt. Wo heute nicht geredet wird, wird auch mit den Mitteln des Web 2.0 nicht gesprochen.

  1. meint dazu:

“They seem to only emerge from natural conditions. Indeed, you can help them emerge, but you can’t *create* them in my experience.”

Er zählt sechs elementare Bedingungen (nicht Erfolgsfaktoren) von Communities auf:

    1. Community als Treffpunkt für Gruppen, die sich vorher nirgends treffen konnten
    2. Ein Gefühl, die Community gemeinsam ein Stück weit zu besitzen, also Teil von Ihr zu sein. Die Community muß es wert sein, sie zu verteidigen.
    3. Mindestens eine starke Führungsperson, um die Unterhaltung fortlaufen zu lassen. Diese person muß ein ziemlich großes Zeitbudget haben.
    4. Eine gemeinsame Identität zwischen den Mitgliedern. Das kann die Liebe zum Fußball sein oder etwas anderes.
    5. Die Mitglieder müssen eine Möglichkeit haben, einen persönlichen Nutzen aus der Gemeinschaft herauszuholen, sei es ein Karrierevorteil, Sex oder Bildung
    6. Die Konversation innerhalb der Community ist selbst unterhaltend. Allein dies kann wie ein Perpetomobile die Leute zum Wiederkommen veranlassen.

Ich finde die Auflistung recht treffend.

 How to implement we must know, value, and support all learners in guided essay writing our building

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