Die von der EU-Kommission geplante Steuer auf E-Mails und SMS-Nachrichten wird ja derzeit von einer Arbeitsgruppe des Europäischen Palaments unter Vorsitz des konservativen französischen Europa-Abgeordneten Alain Lamassoure geprüft.

sprechblase31.gifSMS-Nachrichten sollen mit je 1.5 Cents und E-Mails mit 0.00001 Cent besteuert werden. Die Besteuerung des E-Mail-Datenverkehrs ist keine neue Idee.

Sollte es gelingen, auch Spams zu besteuern, könnte eine Steuer eine regulative Wirkung auf den Mißbrauch von E-Mail haben. Allerdings gibt es keine Untersuchungen über die externen Effekte einer solchen Steuer.

Ob der Steuereffekt ausreicht, um Spam zu unterbinden, bleibt mehr als fraglich. Spam dürfte sich solange lohnen, bis die erwartetenden Kosten durch Steuern oder Strafen den Nutzen überwiegen. Außerdem wird damit der eigentlich günstige Kommunikationskanal Email unzulässig gegenüber den Printmedien belastet. Antispampolitik darf sich nicht nur gegen Emails richten, sondern sollte alle Medien gleich behandeln.

Wahrscheinlich soll Spam nur der Anlaß sein, eine neue Finanzierungsquelle auszutesten. Man kann später ja sukzessive die Steuer anheben.

Nach Angaben von Dr. Thorsten Schwarz von Absolit sind allein in Deutschland pro Woche über 500 Millionen Spam-E-Mails unterwegs. Diese würden danach pro Woche mit 5000 € besteuert. Im Jahr sind das dann 260000 €. Ob die EU sich damit refinanzieren kann, bleibt fraglich. This app is full of colorful cartoon write my essay www.silveressay.com characters and offers visual models to help students understand each problem

Project Details