In einer ersten Finanzierungsrunde hat es das deutsche Geo-Tagging Startup Plazes geschafft, 2,7 Millionen Euro Risikokapital bei Doughty Hanson Technology Ventures .

Auch PLazes setzt auf das AAL-Prinzip auf. Auf einer Landkarte können Benutzer Ziele markieren und etwa Restaurants, Geschäftsräume, Fitnessstudios, WLAN-Hotspots usw. eintragen. Im Grunde wieauf SecondLife. Nur das Land hier noch nichts kostet. Mit dem Geo- bzw. Social-Tagging können auch Bilder auf Landkarten verortet werden. Je mehr Endgeräte mit GPS-Empfängern ausgerüstet sind, desto interessanter dürfte die Funktion sein, einerseits ortsbasierte Suchen durchzuführen als auch selbst als Geotagger aktiv zu sein.

Plazes bezeichnet sich selbst als größte Geo-Community im Web und Zudem gilt Plaza als eines der wenigen deutschen Web 2.0 Start-ups, denen nicht nachgesagt wird, lediglich einen deutsche Kopie einer bereits geschriebenen Erfolgsgeschichte zu sein. Allerdings haben auch Yahoo und FlickR bereits auf dem Kartendient von Yahoo Geotagging eingeführt. Für FlickR gibt es auch Dienste, die die Georeferenzierung von Fotos auf Google Maps ermöglichen. Konkurrenten von Plazes sind beispielsweise Platial, Flagr und Frappr.

Das Impressum der Plazes-Website verweist auf eine Adresse in Zürich, gearbeitet wird aber in Berlin. Vermutlich, weil dort das AAL-Prinzip noch besser funktioniert. Auch der ebenfalls deutsche Dienst QYPE bietet einen ähnlichen Dienst an und hat sich das Ziel gesetzt, die virtuelle mit der echten Welt zu verbinden, versteht sich aber offenbar eher als Retaurantführer.

In der Datenbank der Ende 2004 online gegangenen Website sind mittlerweile circa 20.000 Orte erfasst. Tagtäglich tummeln sich zwischen 200 und 300 Nutzer zeitgleich auf plazes.com. Für 2007 haben die beiden Firmengründer Stefan Kellner und Felix Petersen, die plazes.com nach Feierabend programmierten, eine Werbekooperation mit Google auf der Wunschliste.

Plazes wurde im Dezember 2005 gegründet und bekam eine Startfinanzierung durch Größen wie Esther Dyson, Marc Andreessen and Martin Varsavsky. Mit Hilfe dieser populären Business Angels dürfte auch die jetzige erste Finanzierunsgrunde geklappt haben.

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