Account, [engl. Konto], Zugangsberechtigung zur Nutzung des Internet. Dies umfaßt eine eindeutige Identifizierung des Nutzers mittels einer E-Mail-Adresse.

Browser, Navigations- und Dekodierungssoftware für das World Wide Web. Per Mausklick können über Hyperlinks unterschiedliche Adressen angesteuert werden. Mittlerweile werden zunehmend weitere Dienste wie  E-Mail und NetNews im Browser integriert.

Bulletin Board System (BBS), [engl. etwa Schwarzes Brett], per ® Modem von außen er­reich­barer Server, der Datenabruf und ablage zuläßt. Bsp. für ein BBS im Internet sind die ® NetNews.

CD-ROM, Compact-Disk-Read-Only-Memory, einmalig bespielbares laser-optisches Massenspeichermedium. Gegenüber Online-Medien spielt bei der C. die Übertragungskapazitär eine geringere Rolle. Sie eignet sich also insbesondere für datenlastige Informations- und Entertainment-Anwendungen. Nachteile sind das Fehlen von Interaktionsmöglichkeiten zwischen den Nutzern, keine laufende Aktualisierung und höhere Produktions- und Distributionskosten.

Chat, [engl. plaudern], zeitsynchroner Internet-Gesprächsdienst, der sich nach dem Eingabegerät nach Internet Relay Chat (Tastatur), Internet Phone (Mikrofon) und 3D-Chat (Maus und Tastatur) unterteilen läßt. Für eine Gespräch (chat) wird von einem beliebigen Teilnehmer ein Gesprächskanal (channel) eröffnet, in den sich interessierte Gesprächspartner einfinden. Wegen der Echtzeiterfordernis erfolgt die Vermittlung über vom übrigen Internet-Verkehr getrennte breitbandige Verbindungen.

Client, [engl. Kunde], Benutzersoftware in einer Netzverbindung, die Dienstleistungen eines Servers in Anspruch nehmen.

Client-Server-Modell, [engl. Kunde-Dienstleister-Modell], logisches Software-Prinzip zur Koordination innerhalb von Netzwerken. Auf Nachfrage eines oder mehrerer verteilter Client-Programme, stellt die Server-Software, die auf einem Host-Computer installiert ist, die Informationen zusammen und sendet sie an den Client. Im Internet arbeiten die Nutzer mit Clients, die Anbiieter dementsprechend mit Server-Software.

Corporate Net, [engl. Unternehmensnetzwerk], lokales, firmeneigenes Netz. Solche Netze werden zunehmend über ein Firewall-Sicherheitssystem an das Internet angeschlossenen.

Domain, [engl. Haus], Adresse, bzw. Name eines Anbieters im Internet

Frequently Asked Questions (FAQ), elektronische Dokumente, die häufig gestellte Fragen und Antworten zu einem konkreten Thema auflisten. Diese Dokumente haben z.T. bindenen Charakter.

Firewall, [engl. Brandmauer], Sicherheitssoftware, die den unbefugten Zugriff auf an das Internet angeschlossene EDV-Anlagen oder Netzwerke verhindern soll.

Freeware, [engl. freie Ware], zur kostenlosen Benutzung bereitgestellte Software. Dazu gehören z.Zt. fast alle im Internet zur Verfügung gestellten Leistungen.

File Transfer Protocol (FTP), [engl. Dateiübertragungsprotokoll], Dienst zum Fernkopieren von elektronischen Dateien aller Art. F. wird hauptsächlich zum Kopieren von Software genutzt. Es gibt leichte Abwandlungen dieses Protokolls, das zum Raupkopieren benutzt wird, etwa das FSP. Diese Anwendung wird nach dem benutzten Protokoll FTP (file transfer protocol) genannt. Sie implementiert den Zugriff eines Nut­zers auf das Dateisystem eines anderen Rechners im Internet. Generell muß der Benutzer dazu allerdings eine Nutzerkennung für den entfernten Rechner (einschließlich eines Paßwortes) besitzen, und kann dann ent­sprechend der Zugriffsberechtigung, die mit der Kennung verbunden ist, auf das Datei­system zugreifen und Dateien von oder auf den lokalen Rechner transferieren. Der Zugriff auf den entfernten Rechner erfordert also eine dortige Nutzerkennung. Wie aber können Dateien über diese Anwendung öffentlich zugänglich gemacht werden? Um dies zu ermöglichen, wurde das ‘anonymous ftp’ eingeführt: Statt einer Nutzerkennung gibt man eine vorgegebene Pseudokennung (meist “anonymous” oder “ftp”) ein, sowie als Passwort entweder eine beliebige Zeichen­folge oder die eigene e-mail-Adresse, um dann auf den öffentlichen Teil des Dateisystems zugreifen zu können.

Gopher, Auch bei dieser Anwendung geht es grundsätzlich darum, Dateien (i.d.R. öffentlich) zum Abruf bereitzustellen. Es gibt jedoch über die Funk­tio­nalität des FTP einige erwähnenswerte Erweiterungen, ins­be­sondere in Hinsicht auf die Benutzerschnittstelle: Während beim FTP ein Verzeichnis oder eine Datei lediglich durch ein (kurzen und meist unintuitiven) Dateinamen gekennzeichnet ist, kann hier der Anbieter ein Menü mit näherer Beschreibung der Verzeichnisse bzw. Dateien angeben: Eine zweite Erweiterung ist die transparente Einbindung anderer gopher-Server sowie anderer Programme oder Anwendungen in die­ses Menü: In der Abbildung kann z.B. über den Menüpunkt 9 auf einen anonymous FTP-Server zugegriffen werden; unter dem Menü­punkt 13 und 15 sind jeweils andere gopher-Server auf­ge­führt, zu denen man sich dann direkt weiterverbinden kann.

Hacker, [engl. ???], Netzwerkteilnehmer, die sich durch ein Überwinden der Sicherheitsmaßnahmen (etwa Firewall) unbefugten Zugang zu fremden EDV-Anlagen verschaffen.

Homepage, [engl. Heimatseite], Die Startseite eines Website. Sie enthält Links zu weiterführenden Informationen des Themas. Bsp. für eine H. sind Einstiegsseiten von WWW-Eigendarstellungen von Personen oder Firmen.

Host, [engl. Gastgeber], Rechner, der zentrale Aufgaben wie Übermittlung u.a. übernimmt. Zu seinen Diensten gehört auch die Anbindung von Servern. Es gibt eine Vielzahl von H. im Internet.

Hyperlink, Verknüpfung zweier Dokumente in einem Hypermedium (etwa Hypertext). Im WWW wird diese Verbindung durch das Anwählen bestimmter Textteile oder Symbole ausgelöst.

Hypertext Markup Language (HTML), Darstellungsstandard im WWW, der von allen gängigen Computer-Betriebsystemen
unterstützt wird.

Hypertext, Dokument mit eingebauten Text- oder Graphikbausteinen (sog. Hyperlinks), die einen direkten Abruf der gewünschten Dokuments erlauben.

Internet-Content-Provider (ICP), Anbieter von Informationen (Inhalt) im Internet.

Internet Provider, Internet-Dienstleister. Es wird häufig nach Internet Content Provider, Internet Service Provider und Internet Access Provider unterschieden. Diese Einteilung ist aber eine Bestandsaufnahme, die die Arbeitsteilung der Dienstleister vorwegnimmt. Oft findet man alle drei Funktionen innerhalb einer Organisation.

Internet Access Provider (IAP), Dienstleister, der den technischen Zugang zum Internet anbietet, sowie ICP technischen Unterstützung beim Aufbau von Internet-Angeboten leistet.

Internet Servie Provider (ISP), allgemeine Bezeichnung für Dienstleister im Internet. Bsp. sind die Erstellung und Pflege von Websites.

Intranet, Ein auf Internet-Technologien beruhendes lokales oder weltweites Unternehmensnetz. S. auch Corporate Network.

ISO-OSI-Referenzmodell,

Link, s. Hyperlink

Mailbombe

Mailbot, Software zur Beantwortung von E-Mail. Die Software durchsucht die eingehende Nachricht nach Schlüsselwörtern und antwortet mit einem standardisierten elektronischen Brief.

Mailbox, Diejenige Datei, in der empfangene e-mail abgespeichert und so dem Nutzer zum Abruf bereitgestellt wird.

Mailing Lists, Diese Anwendung ist vergleichbar mit Verteilerlisten: Interes­sen­ten tragen sich (meist via e-mail) in eine Liste ein (Subskription) und erhalten dann automatisch alle Nachrichten dieser mailing list zu­ge­sen­det.

Modem, Abkürzung für Modulator-Demodulator. Hardware, die digitale in analoge Signale umwandelt und so den Internet-Anschluß eines Computers über das Telefonnetz ermöglicht.

Netiquette, Allgemeine Verhaltensregeln im Internet

NetNews, Die Anwendung NetNews im­ple­men­tiert eine ähnliche Funk­tio­na­li­tät wie die mailing list – Dis­kus­sions­fo­ren –, basiert jedoch auf einem prinzipiell anderen Ver­teil­mecha­nis­mus. Die NetNews vereinigt über zehntausend weltweit sowie viele nur lokal verteilte Diskussionsforen, sogenannte newsgroups, unter sich. In jeder dieser newsgroup werden Beiträge (articles) zum je­wei­li­gen Thema der newsgroup ver­brei­tet. Verbreitet heißt in diesem Zusammenhang, daß die newsgroup nur aus den Beiträgen der Teilnehmer besteht; jeder mit Zugang zu dieser Anwendung hat die Möglichkeit, in jeder newsgroup beliebige Beiträge zu verbreiten (posten); dazu muß er selber nicht einmal Leser dieser newsgroup sein. Jede newsgroup besteht aus einzelnen Beiträgen (article), die von Dis­kussionsteilnehmern geschrieben und über den Ver­teil­mecha­nis­mus der NetNews (siehe unten) verbreitet werden. Dabei gilt, daß grund­sätzlich jeder Nutzer mit Zugang zu NetNews jeden Artikel lesen sowie eigene Artikel schreiben und verbreiten lassen kann; das bedeutet auch, daß die Quantität und Qualität einer newsgroup von den Beiträgen der Teil­nehmer bestimmt wird

Newsreader, Programm, mit der ein Benutzer an der Anwendung NetNews teilnehmen kann (d.h. Beiträge lesen bzw. selber absenden).

Newsgroups, [engl. Nachrichtenguppen],

On-Demand-Dienste, Hier steht nicht der Nachrichtenaustausch zwischen den Teilnehmern im Vor­dergrund, sondern die Bereithaltung zum Abruf von diversen Tex­ten, Bildern, Programmen; hinzu kommen Funktionen wie die Su­che nach bestimmten Informationen oder die Art der Darbietung der Informationen.

on-line, ein mittels Standleitung in einem Netzwerk verbundener Computer

Protokoll, Ein Satz von Verfahrensweisen und Regeln, mit denen zwei Programme (d.h. auch Server) miteinander kommuni­zieren. Ein Beispiel ist das Protokoll zur Übertragung von e-mail über das Internet (Simple Mail Transfer Protocol , kurz SMTP).

Proxy, Zwischenspeicher beim Provider für häufig aufgerufene Informationsressourcen. Dies ist ein Service eines Internet-Dienstleisters, um seinen Kunden einen schnelleren Zugriff zu ermöglichen.

Quellcode, [engl. source code], Originalzustand eines Programmes vor der sog. Compilierung der Anweisungen aus einer Programmiersprache in eine Maschinesprache. Mithilfe des Quellodes kann die Arbeitsweise des Programmes bis ins letzte Detail nach­vollzogen und eigene Änderungen oder Erweiterungen vor­ge­nom­men werden. Auch die Anpassung an verschiedene Rechnertypen ist meist einfach durchzuführen. Kommerziell vertriebene Programme liegen in der Regel nicht in Form von source code vor, sondern in für einen Rechnertyp ausführbare Form.

Server, Ein Programm, das auf einem Rechner ununterbrochen läuft und dabei auf Anfragen von anderen Programmen wartet, um die An­frage dann entsprechend zu bearbeiten. Beispiel: Auf vielen Rechnern im Internet gibt es einen Mailserver. Die Übertragung einer e-mail erfolgt, indem sich der Rechner des Absenders mit dem Mailserver auf dem Rechner des Empfängers verbindet, die e-mail ‘übergibt’ (transferiert) und dann die Verbindung auflöst.

Shareware,

Source Code, s. Quellcode

Suchdienste

TCP/IP, Transmission Control Protocol/Internet Protocol [Übertragungs-Kontroll-Protokoll/ Internet-Protokoll], Standard-Kommunikationsprotokoll für alle Internet-Dienste. Es standardisiert die 3. und 4. Ebene des sog. ISO-OSI-Referenzmodell für den offenen Datenaustausch.

Telebanking, Erledingung von Bankgeschäften per PC. Bis heute ist dies eine Domäne proprietärer Systeme wie T-Online, da ihnen ein höherer Schutz zugesprochen wird.

Telnet,

UNIX,

Update,

URL, Universal Ressource Locator

Virtual Reality

Web, Kurzform für World Wide Web

Windows,

World Wide Web, Die derzeit wohl bekannteste Anwendung ist das World Wide Web. Über die Grundfunktion des Abrufs von Dateien kommen eine Reihe von weiteren Funktionen, die hier nur stichpunktartig aufgeführt werden sollen: Struktur der Dateien/Seiten: Während bei FTP und gopher der Inhalt der Datei für die Anwendung selber keine Rolle spielt (bei FTP wird die Datei lediglich abgelegt oder zugegriffen; bei gopher kann man sich Textdateien anzeigen lassen), ist das Benutzerprogramm explizit daraufhin ausgelegt, die Inhalte der Dateien darzustellen oder auszugeben, so z.B. Graphiken oder Klänge. Weiterhin wurde für diese Anwendung eine spezielle Seitenbeschreibungssprache (HyperText Marking Language, HTML) entwickelt, mit der man sog. WWW-Seiten mit Über­schrif­ten, Spiegelstrichen, Tabellen eingeschossenen Grafiken u.a. gestalten kann; diese WWW-Seiten werden dann übertragen und beim Empfänger interpretiert und angezeigt. Hypertext-Links: In die WWW-Seiten können sog. links eingebunden werden, also Referenzen zu anderen WWW-Seiten, der der Benutzer einfach folgen können. Das bedeutet, eine typische Nutzung dieser Anwendung besteht in der Auswahl einer WWW-Seite, dem Folgen eines links zu einer nächsten WWW-Seite, Auswahl eines links dort usw., bis man zu der gewünschten (oder interessanten) Informationen gelangt ist. Stellt man sich diese Struktur vor, so versteht man den Namen dieser Anwendung – ‘weltweites Gewebe’. Anwendungsintegration im Benutzerprogramm: Die hypertext-links müssen nicht nur auf andere WWW-Seiten verweisen, sondern können auch andere Anwendungen an­spre­chen (FTP, gopher, NetNews, e-mail etc.). Somit kann der Benutzer die ver­schiedenen Anwendungen im Internet unter einer Be­nut­zer­oberfläche benutzen.

WWW, Kurzform für World Wide Web

    Vgl. RFC 959.

    Andere Bezeichnungen umfassen news, network news oder USENET. Low-income students now a majority 51 percentof the students across the https://homework-writer.com nations public schools now come from low-income families

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