Preisdifferenzierung oder Preisdiskriminierung

Unter Preisdifferenzierung oder Preisdiskriminierung versteht man die Unterscheidung zwischen verschiedenen Kunden bei der Höhe der Preise gleichartiger Güter. Preisdiskriminierung wird in die folgenden 3 Arten unterteilt:

  1. Preisdiskriminierung 1. Grades, auch perfekte Preisdiskriminierung genannt
  2. Preisdiskriminierung 2. Grades (Selbstselektionsmechanismus durch den Preis)
  3. Preisdiskriminierung 3. Grades bzw. segmentierte Preisdiskriminierung

Charakteristisch für die segmentierte Preisdiskriminierung (Preisdiskriminierung 3. Grades) sind vor allem die Unterscheidbarkeit der Nachfragergruppen und die damit verbundenen Preise. Ein Beispiel hierfür sind Studentenrabatte.

Die Preisdiskriminierung 2. Grades stellt einen Selbstselektionsmechanismus durch den Preis dar. In diesem Fall können Anbieter nicht zwischen den Konsumentengruppen unterscheiden. Aus diesem Grund werden verschiedene Outputeinheiten zu unterschiedlichen Preisen offeriert (Mengenrabatte), die durch die Nachfragergruppen selektiert werden.

Im Hauptaugenmerk für die Betrachtung dynamischer Preismechanismen steht jedoch die Preisdiskriminierung 1. Grades. Während Anbieter mit starren Preisen nicht über die Kenntnis der Zahlungsbereitschaft ihrer Kunden verfügen und somit nur Käuferschichten erreichen, die den vorgegebenen Preis zu zahlen bereit sind, ermöglicht die perfekte Preisdiskriminierung dem Anbieter die Abschöpfung der gesamten Konsumentenrente. Der Gewinn erhöht sich für den Verkäufer um die Konsumentenrente der Käufer, deren Zahlungsbereitschaft über dem entsprechenden Fixpreis liegt. Zudem erhöht sich der Absatz durch die sonst nicht erreichte Käuferschicht, deren Zahlungsbereitwilligkeit sich marginal unter dem Preis befindet. Die gelb markierte Fläche im unteren Schaubild deutet die Erhöhung der Produzentenrente durch die perfekte Preisdiskriminierung an.

Preisdifferenzierung oder Preisdiskriminierung

Unter Preisdifferenzierung oder Preisdiskriminierung versteht man die Unterscheidung zwischen verschiedenen Kunden bei der Höhe der Preise gleichartiger Güter. Preisdiskriminierung wird in die folgenden 3 Arten unterteilt:

  1. Preisdiskriminierung 1. Grades, auch perfekte Preisdiskriminierung genannt
  2. Preisdiskriminierung 2. Grades (Selbstselektionsmechanismus durch den Preis)
  3. Preisdiskriminierung 3. Grades bzw. segmentierte Preisdiskriminierung

Charakteristisch für die segmentierte Preisdiskriminierung (Preisdiskriminierung 3. Grades) sind vor allem die Unterscheidbarkeit der Nachfragergruppen und die damit verbundenen Preise. Ein Beispiel hierfür sind Studentenrabatte.

Die Preisdiskriminierung 2. Grades stellt einen Selbstselektionsmechanismus durch den Preis dar. In diesem Fall können Anbieter nicht zwischen den Konsumentengruppen unterscheiden. Aus diesem Grund werden verschiedene Outputeinheiten zu unterschiedlichen Preisen offeriert (Mengenrabatte), die durch die Nachfragergruppen selektiert werden.

Im Hauptaugenmerk für die Betrachtung dynamischer Preismechanismen steht jedoch die Preisdiskriminierung 1. Grades. Während Anbieter mit starren Preisen nicht über die Kenntnis der Zahlungsbereitschaft ihrer Kunden verfügen und somit nur Käuferschichten erreichen, die den vorgegebenen Preis zu zahlen bereit sind, ermöglicht die perfekte Preisdiskriminierung dem Anbieter die Abschöpfung der gesamten Konsumentenrente. Der Gewinn erhöht sich für den Verkäufer um die Konsumentenrente der Käufer, deren Zahlungsbereitschaft über dem entsprechenden Fixpreis liegt. Zudem erhöht sich der Absatz durch die sonst nicht erreichte Käuferschicht, deren Zahlungsbereitwilligkeit sich marginal unter dem Preis befindet. Die gelb markierte Fläche im unteren Schaubild deutet die Erhöhung der Produzentenrente durch die perfekte Preisdiskriminierung an.

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