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Mit Google Profiles steigt Google in die Domäne der Social Networks ein und personalisiert seine Applikationen. Ob die Netzwerkeffekte ausreichen, um Google Profiles als zentrales Personenregister nutzen zu können, ist noch fraglich. Google schafft sich damit immer mehr Möglichkeiten, Suchanfragen mit persönlichen Profilen zu kombinieren.        Â

, wird tatsächlich durch die Hintertür eine Registrierung eingeführt. Mit Google Profile muß jeder Nutzer, der bestimmte Aktionen, die über die einfache Suche hinausgehen, durchführen will, weitere persönliche Daten hinterlassen.

Ich empfahl Google

“eine Zwangsregistrierung für die Suche einführen – zunächst für User, später für registrierte Websites. Google könnte die Mehrheit aller Internetnutzer vermutlich innerhalb kürzester Zeit in die Registrierung zwingensolange der Mythos noch wirkt.
Wenn eines Tages bessere Technologien da sind und sich dies herumspricht, könnte es Google helfen, selbst über die Nutzerdaten zu verfügen. […] Die Vermutung liegt also nahe, dass Google die Registrierungen langsam und Zug um Zug einführen wird, um keinen Aufschrei zu erzeugen.”

Das Verhalten von Google ähnelt schon ziemlich diesem Muster…

Natürlich kann man Google weiterhin als Suchmaschine nutzen, ohne persönliche Daten angeben zu müssen. Das Zwangsprofil wird abgefragt, wenn bestimmte Funktionen von Google genutzt werden sollen, etwa das Speichern einer Google Maps oder das Anlegen eines neuen Google-Kontos

Interessant ist das defensive Vorgehen. Offenschtlich möchte Google nicht auffallen. Denn zunächst reichen rudimentäre Daten (E-Mail-Adresse und Nickname). Den Google-Account kann man allerdings jederzeit mit weiteren Daten füllen wie etwa dem wirklichen Namen, dem Wohnort, den Beruf, einem Bild, Links, einer Kurzbeschreibung. Google wird sicherlich versuchen durch geschicktes Abfragen an verschiedenen Stellen, diese Daten zu sammeln.

Mit Google Profile dringt Google in die Domäne der Social Networks wie Xing oder Facebook ein und erhebt selbst den Anspruch, eines Tages ein zentrales Personenregister zu werden. Es ist anzunehmen, dass Google ähnlich wie heute schon bei Google Maps bei Suchanfragen zum Namen zunächst das Google-Profil zur gesuchten Person anzeigt. Dienste wie Xing könnten so verdrängt werden.

Über die Kombination mit der Google-Suche können die Personenprofile sicherlich noch weiter angereichert werden. Es wäre vorstellbar, daß Google dem User alle Informationen zu seiner Person auflistet und dem User die Möglichkeit gibt, die passenden Links auszuwählen und die nicht passenden zu deaktivieren.

Mit Google Profiles schlägt Google auch eine Brück zu anderen Google-Applikationen und kreiert damit interessante Netzwerkeffekte. Zum Start sind die Profilseiten aus Google Maps und dem Google Reader erreichbar. Bestimmte Wegstrecken aus Google Maps oder Kommentare zu Orten lassen sich im persönlichen Profil ablegen. Besonders interessant ist es auch , die abonnierten Feeds aus dem Google Reader mit “Freunden zu teilen”, was ebenfalls über die Profilseiten abgewickelt wird. Auch Googles Bookmark-Dienst nutzt die Profile.

Im Netz macht sich mittlerweile auch Sorge breit, Google könnte die Verbindung von persönlichen Daten und Suchanfragen nutzen und so sehr tiefgehende Userprofile anlegen, die letzlich zu Einschränkung persönlicher Freiheit führen könnten. Mehr auf .

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