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Schon wieder Google. Letzte Woche der neue Browser und die neue Picasa-Software mit Gesichtserkennung, dann der 10-jährige Geburtstag und diese Woche dann die die Ankündigung, dass Google alle Zeitungen der Welt einscannen möchte und online stellen will. Langsam wird es langweilig, immer nur über diesselbe Firma bloggen zu müssen. Doch heute gibt es erneut Neues vom Klassenbesten zu berichten. Und schon wieder ist die Phantasie unübertroffen, hört sich die Meldung wie ein Aprilscherz an. Google plant schimmende Rechenzentren.

Heute bekannt geworden, daß Google bereits 2007 ein besitzt. Während auch , sollen die Google Data Center dauerhaft auf dem Meer schwimmen können. Wenn man bedenkt, daß 70% der Erdoberfläche dem Meer gehören, kann man somit tatsächlich global sehr gut skalieren und Rechenzentrumskapazität sehr einfach dorthin verschieben, wo man sie benötigt.

Der Vorteil dieser schwimmenden DataCenter ist vor allem die Kühlung durch Wasser. Die Kühlung der Rechner soll das Meer übernehmen und der Strom mithilfe der Wellenbewegung des Meers erzeugt werden. Derartige Generatoren bietet an:

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Entsteht auf See also eine Art grünes Rechenzentrum, eine Art Green Google? Wahrscheinlicher ist, daß Google sich ernsthaft auf ein Zeitalter des Cloud Computings vorbereitet um in Zukunft überall auch an den entferntesten Stellen der Erde Rechenzentrumsleistungen anbieten zu können.

Doch nicht nur ökonomisch wäre Google somit unabhängiger. Auch juristisch könnte sich das Unternehmen so mancher Regulierung entziehen, denn die See gilt juristisch als Niemandsland. So könnte sich Google auch den Anti-Trust-Behörden teilweise . Schwimmen unsere Daten also bald im Ozean? Wird es in Zukunft Datenpiraten geben, die die Rechenzentren auf hoher See überfallen?

Und wenn ein solches mobiles Rechenzentrum untergeht? Dann finden in 500 Jahren Archäologen auf dem Grund der Karibik vielleicht nicht bloß Goldschätze der spanischen Armada, sondern die Datenschätze aus dem 21. Jahrhundert. Mal sehen, ob die Server-Racks auch so widerstandsfähig sind, wie die Münzen …

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Links:

  • Engadget:
  • Google WatchBlog:

http://spying.ninja/how-to-detect-spyware-on-android

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