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In Zusammenarbeit mit der Sulake Deutschland GmbH erprobt

Untersucht werden die Preismodelle anhand der deutschen Community HABBO. Das ursprünglich HabboHotel genannte Online-Community wurde von der finnischeh Firma Sulake entwickelt. HABBo geht über herkömmliche Community-Ansäte hinaus da es Game-ähnliche Erlebniswelten mit dem Communitymodell verbindet.

Am Lehrstuhl für Electronic Commerce der Goethe-Universität Frankfurt den Einsatz innovativer Preismechanismen. Sulake ist Betreiber der sehr erfolgreichen Community HabboHotel (http://www.habbo.de), die vorwiegend von Teenagern und jungen Erwachsenen zum Chat und zur Freizeitgestaltung genutzt wird.
Innovative Preismodelle im Praxistest in virtuellen Welten – Forschungsprojekt der Goethe-Universität Frankfurt erschließt neue Wege der Preisfindung Â

Ähnlich wie bei der Community SecondLife ist der Zugang zum HabboHotel ist kostenlos,

finanziert wird der Betrieb weitgehend durch den Verkauf von virtuellen Gegenständen, die die Community-Mitglieder erwerben können, um ihren privaten virtuellen Raum zu personalisieren.

Zur Erprobung eines neuen Preismechanismus wird nun in der ersten Habbo Auktion, ein Bündel von drei virtuellen Gegenständen verkauft. Die Gebotsabgabe selbst wird über einen “Reverse-Pricing-Mechanismus” abgewickelt. Durch eine Umkehrung des herkömmlichen Preismechanismus gestattet das Reverse Pricing sowohl dem Käufer als auch dem Verkäufer eine Einflussnahme auf den Preis eines Produktes – in diesem Fall das Bündel aus drei virtuellen Gegenständen.

Während der Verkäufer zunächst einen Mindestpreis festlegt, kann ein Käufer durch die Abgabe eines Gebotes oberhalb des ihm unbekannten Mindestpreises das Produkt erwerben und die Transaktion einleiten. Unterhalb des Mindestpreises findet die Transaktion hingegen nicht statt. Im Gegensatz zu üblichen Auktionen stehen die Bieter untereinander nicht in Konkurrenz, sondern müssen lediglich die geheime Preisschwelle überbieten.

Erstmalig soll nun mit dieser Zusammenarbeit die Erprobung eines neuartigen Preismechanismus in einer virtuellen Welt erfolgen. Trotzdem können aus den Ergebnissen Rückschlüsse auf die Akzeptanz und die realisierten Preise solch eines Mechanismus auch für dessen Einsatz in der realen Welt abgeleitet werden, da hierbei die virtuellen Gegenstände für reales Geld, d.h. Euro-Beträge, ersteigert werden. Für die Käufer soll diese Aktion einen kleinen Nervenkitzel bieten, da das Erraten des geheimen Mindestpreises mehr Spaß macht als der Festpreis, der üblicherweise eingesetzt wird.

Reverse Pricing ist ein Teilprojekt des Forschungsschwerpunktes PREMIUM (‘Preis- und Erlösmodelle im Internet – Umsetzung und Marktchancen’). Im Rahmen der Entwicklung der Internetökonomie wird PREMIUM dabei vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

HabboHotel:
http://www.habbo.de

Projektwebsites:
http://www.pricing-systems.com,

Kontakt: Dipl.-Wirtsch.-Inform. Oliver Hinz, Mertonstr. 17-25, 60054 Frankfurt am Main, Tel. 069/79822379, ohinz@wiwi.uni-frankfurt.de
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