So harmlos sich die Internet-Szene gibt, so naiv ist sie manchmal auch. Es ist toll, daß wir uns alle duzen und Pflicht Kickerspielen zu können oder wenigstens zu mögen. Außerdem solltem an nichts gegen Hunde im Büro haben.

Aber letztlich sind das nur kleinere Zeichen einer allgemeinen Debilisierung, die offensichtlich auch bei manch gestandenem Manager das Denken verdrängt hat.

Wenn auf Schülerplattformen SchülerVZ oder auf Spickmich.de Witze über Lehrer gemacht werden oder

Was wäre passiert, wenn es 1933 Blogs und Social Networks gegeben hätte? Es ist fast schon verwunderlich, daß es das erste Internet-Pogrom noch nicht gegeben hat. Doch dies kann nicht lange dauern.

Keine Technologie, die die menscheit entwickelt hat, wurde nur zum Guten benutzt. Es ist davon auszugehen, daß alle Mittel und Freiheitsinstrumente ebenfalls angewendet werden, um auch gegen die Freiheit zu arbeiten.

Die Freiheit einschränken kann aber auch, wenn Wissen über eine Person aus dem zusammenhang gestellt wird. Eine Person wird damit auf seine Vergangenheit festgelegt. Was im Netz über Dich zu findn ist, das bist Du.

Für Blogger, die durch immer etwas Neues zu Schreiben haben das Bild über sich verändern können, ist dies kein Problem. Doch nicht jeder gehört zur Medienelite, die das Medien steuern kann. Die Mehrheit der Bevölkerung dürfte die freiwillige Datenauskunft StudiVZ

Der Mob spricht es aus:

 

 

 

niedrige Zugangsschranken zum
Es ist gerade das basisdemokratische Element, welches Blogs auszeichnet.</li>
Die starke Verlinkung:
Jede Verlinkung aus meinem Artikel auf einen anderen Blogbeitrag wird mittels des sogenanntern Trashbacks automatisch auf dem zitierten Beitrag als Zitat aufgeführt und schafft dem Autor automatisch eine Rückverlinkung. Damit kann der Autor selbst entscheiden, von welchen Seiten er einen Link auf seinen Beitrag bekommen möchte und welche Zielgruppe er insofern ansprechen will.
Sascha Lobo spricht von kommunizierenden Röhren, also von Meinungskanälen, die miteinander in Beziehung stehen und sich durch die Referentialität gegenseitig verstärken können.</li>
Können Blogs Kriege verhindern, fart Robert Basic. Ich dagegen frage, können Blogs auch Kriege oder Pogrome schaffen?

Vielleicht nehmen Warum nur

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<li>Tomas Pany: “<a href=”http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19492/1.html”>Heißer Zorn. Jordangate: Lynchmob oder neuer Citizen-Media-Ethos?</a>”, in Telepolis online vom <span class=”date”>19.02.2005</span></li>

 
Lynchblog/ Pogrome/ Judenhetze per Blog weitergeleitet

Verabredung zum Lynchen per Internet?

Kommt so etwas noch?

Wie wehren wir uns dagegen? Oder wollen wir abwarten?

Deutschlands Chefwerber Jung von Matt hat die Meinung vertreten, Blogs seien die “Klowände des Internet”. Diese unerhört arrogante Äußerung

Der Blogmob

Was wäre gewesen, wenn es 1933 bereits Blogs gegeben hätte.?

Falsche Freunde sammeln im Akkord, das Privatleben in die Öffentlichkeit tragen und sich wichtig machen – darum geht es im Web 2.0. Sagen Kritiker. Und erschaffen satirische Gegenentwürfe zu den bekannten sozialen Netzwerken. “Hatebook”, “Isolatr” und “Alleinr” heißen sie und helfen beim Hassen, Alleinsein und Verwalten von Feinden.

Spätestens 2007 mauserte sich der Begriff Web 2.0 zum heimlichen Wort des Jahres. Was haben wir uns nicht alle vernetzt: Kommunizieren bei StudiVZ, stellen unsere Bilder bei Flickr ein und pflegen unsere Geschäftskontakte natürlich mit Xing. In diesen Social Communitys ist das Sammeln von “Freunden” für viele ein Sport geworden. Ein Sport, der anderen gehörig auf die Nerven geht. Aus Spott und Protest formiert sich das Anti-Web-2.0 mit schrägen Namen wie “Hatebook.com”, “Alleinr.de”, oder “Isolatr.com”.
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Hatebook ist der böse Gegenentwurf zu dem in den USA extrem erfolgreichen Netzwerks Facebook. Dort geben die Nutzer fleißig an, wen oder was sie lieben, wo sie wohnen und was Ihnen kulturell gefällt. Ganz anders bei Hatebook. Ein Strichmännchen mit auffällig schlechter Laune begrüßt die Besucher. Ansonsten besteht das Angebot nur aus kurzen Tiraden. Ein Unbekannter schimpft über “laute und lästige Kinder”. Die “hasst” er sogar, auch wenn er nicht “alle Kinder hasst”. Der nächste hasst den “Zoo in Toronto” weil er die “Schmalspur-Bimmelbahn” abgeschafft hat. Und die Verfasserin eines anderen Beitrags “hasst es, ihren besten Freund zu mögen”. Sie hat sich in ihn verliebt und muss sich “alle Geschichten über die Dame seines Herzens anhören.”
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© enemybook.info Bild-Zoom-FunktionPostkarte-Sende-Funktion
Mit Enemybook kann man seine Facebook-“Freunde” in Feinde einteilen

Dampf ablassen
Die Seiten-Macher beschreiben den Sinn ihres Auftritts so: “Das Hassbuch ist eine Webseite, auf der Menschen lesen und darüber schreiben können, was sie hassen. Du kannst Hatebook nutzen, um Dampf abzulassen oder Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen.” Und dann folgt noch ein Augenzwinkern in Form des Satzes: “Oder um etwas Humor im Leben zu finden!”

Feinde finden auf Facebook
Wer erkannt hat, dass auf Facebook nicht nur wirklich nette Menschen zu finden sind, kann sich seit seit dem Sommer eines Werkzeugs bedienen. Unter www.enemybook.info lassen sich die persönlichen Feinde der Facebook-User verwalten. Selbst eine Freundschaft mit den Feinden der Feinde des Users ist möglich. Die Idee hatte der amerikanische Mathematik-Doktorand Kevin Matulef. Er sagte dem “San Francisco Chronicle”, ihm ginge es darum, “ein unsoziales Gegenprogramm zu Facebook zu schaffen, welches die Möglichkeit schafft, sich von vermeintlichen Freunden zu trennen.” Der 28-Jährige hatte die Idee in seinem Uni-Schlafraum aufgeschnappt. Dort hatten sich Erstsemster über ihre “echten Freunde” und die “so-called-Freunde” von Facebook rege unterhalten. Und dabei fein zwischen diesen beiden Gruppen unterschieden.

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© alleinr.de
Auf alleinr.de kann man nix tun

Community gegen Communitys
Bei “Alleinr” wird das Prinzip der Web-2.0-Kommunikation vollends ad absurdum geführt. Hier kann man keiner Community beitreten. Lapidar heißt es auf der Begrüßungsseite: “Entspannen Sie sich. Hier müssen Sie nichts tun. Sie melden sich nicht an, Sie laden nichts hoch, Sie kommentieren nicht, Sie knüpfen keine Kontakte. Niemand beobachtet, was Sie tun. Sie sind allein. Nein, noch besser: Sie sind alleinr.” Danach folgt ein schwarzer Bildschirm.

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Nur farblich anders ist die “Isolatr”-Seite gestaltet, sehr bunt nämlich. Sie rühmt sich der “patentierten Isolatr-Technologie”, die im Satz: “Helping you find where other people aren’t” mündet. Und in der Liste der “Häufig gestellten Fragen” wird der hilfsbereite Umgang mit neuen Nutzern persifliert. Jede Antwort lautet “nein”. Auch auf die Frage, ob der Sinn des Internet nicht das Zusammenführen von Menschen
Frustablass.de heisst die Seite, auf der man anonym seinen Frust ablassen kann. Es werden zudem die Top 100 gevotet und Aufsteiger angezeigt. Damit das Niveau gewahrt wird sind rechtsradikale oder anstößige Beitrage verboten und werden mti Ausschluss geahndet.

Mittlerweile spriesen immer mehr solche Webseiten aus dem Netz, auf denen man anonym posten kann, wie frustriert man ist, bzw. was einem gegen den Strich geht.

Geht der Trend weg von den großen Communities und hin zur Anonymität? Ist man in Foren unter einem Pseudonym nicht schon anonym genug? Ich finde diese Entwicklung interessant.

Immer mehr Lehrer in Großbritannien leiden so sehr unter Mobbing-Aktionen ihrer Schüler im Internet, dass sie krank werden und schließlich den Beruf wechseln.

«Die <a target=”_blank” href=”http://www.german-vlog.de/?p=52#”>Online-Schikanen gegen Lehrer</a> müssen aufhören», forderte deshalb jetzt Erziehungsminister Alan Johnson. Zugleich appellierte er nach britischen Medienberichten vom Mittwoch an die Betreiber von Websites, keine peinlichen oder beleidigenden Fotos und Videos von Lehrern oder Schülern mehr zu veröffentlichen.

Das «Cyber-Bullying», wie die Briten das Phänomen nennen, sei «grausam und unbarmherzig», erklärte Johnson. Es sei längst nicht nur gegen Lehrer gerichtet. Auch Mitschüler würden auf diese Art von anderen gequält. Videos, die zum Beispiel auf Toiletten oder in Umkleidräumen mit Handy-Kameras gemacht und dann im Internet für ein weltweites Publikum veröffentlicht werden, könnten einem Kind schweren psychischen Schaden zufügen, warnten Experten.

In einem der Aufsehen erregendsten Fälle der letzten Monate hatten Schüler in Schottland einem Lehrer, der gerade etwas an die Tafel schrieb, von hinten die Hosen heruntergezogen und den fassungslosen Mann mit einem Handy gefilmt. Das Video sei mit genauer Angabe zu der Schule bei der populären Website YouTube aufgetaucht, berichtete die Zeitung «Daily Telegraph» am Mittwoch. YouTube habe es aber nach Protesten vom Server genommen.

In einem Fall musste eine Lehrerin monatelang psychisch betreut werden, nachdem Schüler ihr Gesicht in ein pornografisches Foto hineinmontiert und dieses dann ins Internet gestellt hatten. Abgesehen von Fotos und Bildmontagen gebe es auf Internetseiten auch immer mehr verbale Beschimpfungen von Lehrern und massive Drohungen gegen sie.

«Ich rufe die Betreiber dieser Websites auf, energischer dagegen vorzugehen und solche beleidigenden Schulvideos zu blockieren», sagte der Erziehungsminister. Zugleich kündigte er schärfer Maßnahmen an den Schulen gegen das «Cyber-Bullying» an. So dürfen Lehrer ab jetzt Handys und Digitalkameras konfiszieren, die für solche Zwecke benutzt wurden.

<a target=”_blank” href=”http://www.reticon.de/news/mobbing-20-in-der-schule_1930.html”>Mobbing 2.0 in der Schule</a> sind bereits

<h1>Mobbing 2.0 in der Schule</h1>
<em>20.09.2007</em>, (<a href=”http://www.reticon.de/redaktion.html#RK”>RK</a>)

<div class=”kurztext”>Einer Umfrage zufolge haben mehr als die Hälfte aller Schülerinnen und Schüler Erfahrungen mit Mobbing gemacht, fast ein Fünftel ist dabei ein Opfer von “Cyber Mobbing”, d.h. sie werden mit Mails, durch Handyfotos und -filme oder über Einträge, Kommentare und Fotos in Communityportalen beleidigt oder lächerlich gemacht.</div>
Kinder können grausam sein und mancher erinnert sich noch bis ins hohe Erwachsenenalter an Rüpel, die einem die Schulzeit zur Hölle gemacht haben, “Zicken”, die einen ausgeschlossen und vor der Gruppe lächerlich gemacht oder gedemütigt haben.
Im Rahmen der Aktion Mobbing – Schluss damit! wurden 1997 Schülerinnen und Schüler zum Thema Mobbing befragt.

Erschreckendes Ergebnis: Mehr als die Hälfte aller Befragten – genau 54,3 Prozent – gaben an, innerhalb von zwei Monaten mindestens einmal von direktem Mobbing* betroffen gewesen zu sein. Dabei waren Jungen häufiger Opfer als Mädchen. Jedes 5. Kind gibt an, sehr häufig gemobbt zu werden.
Wenn man diese Zahl auf die 12,3 Millionen Schüler in Deutschland hochrechnet, so die Forscher, wären in einem Zeitraum von zwei Monaten etwa 6,6 Millionen Kinder und Jugendliche von direktem Mobbing an Schulen betroffen. Das entspräche 761.538 Mobbingopfer wöchentlich.

Andere Zeiten, andere Sitten: Etwa ein Fünftel der Befragten gibt an, schon einmal Opfer von “Cyber-Mobbing” geworden zu sein. Dabei nutzen Schülerinnen und Schüler e-Mails, Chats, Instant Messaging Systeme (wie ICQ oder MSN), Community-Portale wie schülerVZ oder auch Handys, um andere zu bedrohen, beleidigen, Gerüchte über sie zu verbreiten oder ihnen Angst zu machen.

Wenn man dies auf alle 12,3 Millionen Schüler in Deutschland umrechnet, ergibt sich, dass in einem Zeitraum von zwei Monaten 2,45 Millionen unter Cyber-Mobbing zu leiden haben, 282.692 Fälle wöchentlich.

“Selbst wenn man bedenkt, dass vermutlich Betroffene eher an der Befragung teilgenommen haben als Nicht-Betroffene, müssen diese Zahlen bedenklich stimmen”, erklärt der für die Studie verantwortliche Professor Dr. Reinhold S. Jäger.

Die Umfrage war die größte Online-Befragung, die zu diesem Thema bisher in Deutschland durchgeführt wurde. Im Rahmen der Aktion MOBBING – SCHLUSS DAMIT! fanden die Kinder neben dem Fragebogen auch Informationen, Kontaktadressen und Foren, in denen sie ihre Erfahrungen beschreiben und die Erlebnisse anderer kommentieren konnten. “Die Menge der Einträge und die Schwere vieler Vorfälle waren erschreckend.”, sagt Projektleiterin Kristine Kretschmer, “Und erschreckend war auch, dass Schulen kaum reagieren und in der Regel die Opfer die Konsequenzen ziehen und die Schule verlassen.”
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