Nach dem amerikanischen Web-Magazin , bemerken die Leute langsam den Second Life Hype und dass die aktuellen Nutzerzahlen nicht unbegrenzt steigen können. Die Online-Welt von Second Life war lange Zeit ein Liebling der Mainstream-Medien. So stellt man sich die Online-Zukunft vielleicht in der ARD vor,

Eine Einführung in Second Life zeigt das .Â

Dazu fällt mir das immer lesenswerte Buch Cyberhypes

“Verblasste Mythen” könnte das Motto dieser Veröffentlichung sein, die Wolfgang Krischke gelesen hat: Der schöne Schein des Internets ist einer mitunter ernüchternden Realität gewichen, meint der Rezensent. Dies belegen für ihn auch einige “denkwürdige Beiträge”, die er in diesem Band gefunden hat. Feststellungen wie die folgenden würden dort getroffen: Anstelle der “globalen Online-Demokratie” werde durch das Internet die Nationalisierung und Ethnisierung der Politik gefördert; anstelle mit dem “www” Geld zu verdienen, müssten Internet-Firmen großzügige Angebote verschenken, um überhaupt an Kundschaft heranzukommen. Auch der Mythos der “Grenzenlosigkeit” des Mediums werde beleuchtet: Das Internet sei noch nie staatsfern gewesen, die amerikanische Regierung greife selbst heute noch koordinierend ein, schreibt Krischke. Auch wenn der Rezensent keine abschließende Bewertung äußert, weisen die vielen aufgezählten Fakten und interessanten Überlegungen darauf hin, dass Krischke das Buch durchaus anregend fand.

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Techdirt ist deshalb der Überzeugung, dass die eigentliche Leistung darin besteht, ein unglaublich erfolgreiches auf die Beine gestellt zu haben, das reihenweise erfahrene Journalisten überzeugt hat, jedesmal begeistert zu berichten, wenn eine relativ banale virtuelle Veranstaltung eingestellt wird.

Immer wieder mußte man von Meldungen Notiz nehmen wie

  • (PR Blogger)

Soc schreibt etwa die Financial Times Deutschland am 31.01.07Â

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Der Erfolg von SecondLife scheint auch für Webdienstleister interessant zu sein, die daher den Hype weiter anstacheln. Der als durchaus hochwertig bekannte Fischmarkt-Blog der Beratungsfirma SinnerSchrader . Unternehmen, um in Second Life Aufmerksamkeit erreichen möchten, einen Mehrwert zu bieten: durch Event und Kommunikation – und das im Einklang mit der in der in SecondLife herrschenden ‘Kultur’. Nur ‘Klötze’ hinzustellen, in denen man drei Turnschuhe kaufen kann, reiche nicht aus. Rückblickend kann man die meisten dieser Beiträge getrost als Spam bezeichnen.

Was bleibt von Second Life?Â

Was ürig bleibt ist ein schaler Geschmack, eine Vorahnung der Medienwirklichkeit, die durch sich selbst referenzierende Blogospähre entstehen kann. Mit welchen Unsinn kann man die Blogs noch füttern?

Es zeigt sich aber auch, dass auch besser angesehene Formate wie etwa , vor einem Hype nicht sicher sind.

Während zu Beginn einige interessante Diskussionen über Themen wie die virtuelle Ökonomie und Online-Soziologie im Vordergrund standen, wurde rasch klar, dass das Konzept eher eine fantstische PR-Idee war, als eine soziologische Revolution. Die Verwendung des Suchbegriffs auf Google zeichnet ein klares Bild:

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Der echte Durchbruch besteht also weniger darin, endlich virtuelle Internet-Welten etabliert zu haben, sondern in der Selbstvermarktung.

Der SecondLife-Schneeball-Effekt funktioniert so: je mehr über Second Life berichtet wird, um so mehr Leute bemerken, dass die tatsächliche isn’t all that impressive.

As this is written, the virtual world’s website notes there’s a fairly paltry (if we hold them to self-proclaimed slack-jawed phenomenon standards)

17,266 users currently on-line. While it’s hard to accurately determine churn, it appears the vast majority of the virtual world’s lauded 1.8 million “residents,” really just stopped by briefly to see what all the noise was about before returning to World of Warcraft. While there’s obviously nothing wrong with ten thousand users having a good time and establishing community, the amount of lofty cultural pontification simply isn’t to scale.

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angesichts einer viel beschworenen “digitalen Spaltung” der Gesellschaft in User und Loser, möchte eben jeder auf der richtigen Seite stehen – auf der Seite der Zukunftsgewinner.

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ŠŠ When older teens www.besttrackingapps.com/whatsapp-conversation-spy are included, these studies can produce a more dramatic result

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