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Zu den Überlegungen von und mir über die Chancen des chinesischen Internet Business paßt der Bericht von  zu den Herausforderungen des chinesischen Video-Portal Business. Die chinesischen Videoportale heißen z.B. , und , insgesamt soll es über 200 geben.

In den wesentlichen Punkten haben die Chinesen die gleichen Sorgen wie hier im Westen: Video Portale sind eine teure Angelegenheit, man konzentriert sich auf das Einsammeln von Benutzern und die meisten nachgefragten Inhalte stehen in Konflikt mit dem Copyright.

Daneben wird berichtet, daß chinesische Regularien das Betreiben eines Videoportals in den USA fast unmöglich machen.

Interessant scheinen mir die kulturellen Unterschiede in der Nutzung. Im Gegensatz zu Youtube teilen die chinesischen Nutzer weniger miteinander. Laut Ueberholz gibt es in China wesentlich weniger Uploader und Publisher als Konsumenten. Generell sei das Videosharing in China in einem absoluten Frühstadium, weit weg vom internationalem Markt.

Ueberholz: “Der Mangel an User Generated Content hat auch mit der chinesischen Kultur zu tun. Sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen ist nicht gerade typisch chinesisch. Dies sieht man auch am Großteil der chinesischen Blogs, die eher für den Familien- und Freundeskreis gedacht sind. Das Bewusstsein und die Denkensart des Teilens der eigenen Persönlichkeit müssen sich zuerst stärker verbreiten, bevor User Generated Content wirklich zu erwarten ist.”

Trotz dieser kulturellen Barrieren eignet sich die chinesischen Volkswirtschaft für das Web in besonderem Maße. Ueberholz verweist darauf, daß dort fast jeder Konsument auch ein Anbieter sei, weil er zumindest Arbeit oder andere Waren anbietet. In einem solchen Idealmarkt könnten sich Gleichgewichte bilden.

Hieran finde ich besonders den Gedanken interessant, daß in einer unterentwickelten Volkswirtschaft das “Hinzuverdienen” die Grenzen zwischen Anbietern und Nachfragern unschärfer sind. Sind die Schwellenländer gar ohne es zu wissen dem von Sascha Lobo und Holms Friebe gelobten Zustand näher als wir? Auch das spricht dafür, daß besonders der Mitmach-Charakter des Web 2.0 dort ankommen könnte. Allerdings werden die Chinesen nicht viel vom AAL-Prinzip halten. Das dürften sie sich schlichtweg nicht leisten können. Vielleicht entwickeln sich dort ja interessante kommerzielle Mitmachkonzepte, die in unserer wohlgenährten Welt gar keine Chance haben. Es bleibt abzuwarten, welche Neuerungen aus diesem Umfeld kommen. Via http://essay4today.com/ the atlantic how we can fix school discipline toolkit for educators via fix school discipline can restorative justice keep schools safe

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