Â

Aber ist die Masse wirklich dumm?

In letzter Zeit

Getrieben wird dieser Glaube vom Individuellen Streben des Unternehmers nach geringen Kosten und damit kurzfristig höheren Gewinnen. Die Vorstellung, die Kunden könnten die Arbeits selbst machen, scheint viele Unternehmer zu faszinieren. Es ist nicht unbedingt gesagt, dass sich dieser Glaube auch tatsächlich in Vorteilen niederschalgen muß. Es ist ein Experiment mit offenem Ausgang. Warum sollte der Kunde noch für irgendetwa bezahlen, wenn er doch selbst die Arbeit macht.

Es ist meiner Meinung nach offensichtlich, dass der Aufstand der Massen gegen

GPL ist ein Virus, der die Marktwirtschaft verfallen hat.

der einzelne hat einen nutzen jetzt, dafür verkauft er dem kollektiv seine seele: er kann nie wieder eigene module auf basis dieses systems kommerziell vermarkten. um so mehr sich der entwickler in die technik eingearbeitet hat, desto größer ist sein investment darin. es ist zwar irrational in sunk costs zu denken, aber hat der entwickler wirklich alternativen? (opportunitätskosten)

also versuchen die firmen die richtig guten innovationen nicht freizugeben. Es ist ein offenes geheimnis, dass die community besten sachen erst gar nicht zu sehen bekommt. diese werden den kunden unter dem tisch angeboten.

damit werden sie aber nicht in einem allgemeinen marktprozess geführt, sondern fristen einzelexistenzen. abgerechnet werden kann die lizenz ja nicht, also schlägt man stunden drauf und rechnet derart ab. dies ist eine umgehung der gpl. eine ander umgehung ist es, ein portal zu bauen und die software nur dort zu verwenden. dann kostet eben der zugang entsprechendes geld.

Â

Wie falsch die Masse liegen kann zeigt die Verehrung Maos:

Paul Breitner liest demonstrativ die Mao-Bibel beim Training der Nationalmannschaft. Der Philosoph lobt Maos “revolutionäre Gewalt” als “tief moralisch”. Der “Spiegel” würdigt Mao bei dessen Tod als “größten Politiker des Jahrhunderts”, US-Außenminister nennt ihn einen “Mönch, der seine revolutionäre Reinheit bewahrt hat”.
Chinesische Bauern ernähren sich von Gras und Blättern. Ganze Dörfer sterben. “Die Toten sind nützlich”, erklärt Mao am 9. Dezember 1958 vor Spitzenfunktionären der Partei, “sie düngen den Boden.”
Â

Â

Der Unternehmer als Revolutionär?Â

Insofern scheint sich tatsächlich so etwas wie eine kommunistische Weltrevolution abzuspielen. Allerdings ganz anders als man es sich vorgestellt hat. Treiber dieser Bewegung sind gerade Unternehmer und Freiberufler.

Verträge wie die GPL sind im Grund nichts anderes als eine Mißachtung des Privateigentums. Ist das Privateigentum sozialisiert

Welche Anreize gehen mittel- bis langfristig noch von einem OS Projekt aus. Warum sollte ich mich engagieren, wenn doch alles bereits angeboten wird.

Â

Â

Â

Ich hatte meine Zweifel bereits in meinem Aufsatz “Wie sozial ist Social Commerce?” dargelegt. Der Begriff sozial wird von den meisten Leuten in dem Sinne aufgefaßt, daßÂ

Â

Â

Das verrückte an der Sache ist, dass sich diese neuen geschlossenen Systeme offensichtlich selbst organisieren. Aber das ist ein Irrtum.

Â

Digitaler Maoismu

 Jaron Lanier hat dies als digitalen Maoismus bezeichnet.

Â

Â

Â

Jaron Lanier (* in , ) ist ein und Unternehmer. Er betrieb von 1984 bis 1990 mit VPL Research ein Unternehmen zur Vermarktung von -Anwendungen.

Â

Nachteiel der GPL:

– innovationen werden zurückgehalten
– open source-projekte sind ideologisch getrieben (Jesus Christus)

ist open-source die optimale entwicklungshilfe oder essen wir am ende alle Gräser und blätter. mao hatte durch diese verarmung über 70 mio. menschen auf dem gewissen. zu friedenszeiten.

Â

Lanier ein Kritiker der sogenannten des Kollektivs. Diese sei nur zur Vorhersage von statistischen und Zahlenwerten wie Marktpreisen oder Wahlergebnissen geeignet, nicht aber zur Darstellung von Wissen. Systeme wie , die er dem Konzept der Schwarmintelligenz zuordnet, fänden oder verbreiteten keine Wahrheiten, sondern nur die Durchschnittsmeinung einer anonymen Masse. Die Darstellung von Wissen erfordere dagegen persönliche Kompetenz und Verantwortlichkeit. Das Internet fördert nach Laniers Meinung den Glauben daran, dass ein Kollektiv Intelligenz, Ideen und Meinungen hervorbringen könne, die denen des Individuums überlegen seien. Diesen Irrglauben nannte er „Digitalen “, und er führe dazu, dass – wie in den totalitären Ideologien von über bis zu den – das als wichtig und real angesehen werde, nicht aber der einzelne Mensch.

Schnell wird der Einzelne Opfer des Mobs; die Gefahr von Wiki-Lynchjustiz halte ich für sehr real. In der Wikipedia-Welt bestimmen jene die Wahrheit, die am stärksten besessen sind. Dahinter steckt der all dieser kleinen Jungs, die der Welt ihren Stempel aufdrücken wollen, ihre Initialen an die Mauer sprayen, aber gleichzeitig zu feige sind, ihr Gesicht zu zeigen.

Narzissmus ist eine , die sich durch ein geringes bei gleichzeitig übertriebener Einschätzung der eigenen Wichtigkeit und dem großen Wunsch nach Bewunderung auszeichnet. Â

Sir Francis Galton, ein britischer Naturforscher und Schriftsteller.

1906 besuchte Galton die jährliche westenglische Nutztiermesse, bei der ein Ochsen-Gewicht-Schätz-Wettbewerb veranstaltet wurde. Für sechs Pence konnte jeder seine Schätzung abgeben. Insgesamt 787 Personen, sowohl Unbedarfte als auch einige Experten, nahmen teil und gaben einen Tipp ab. Galton entschloss sich zu einem Experiment, um die Dummheit der Masse zu beweisen: Er wertete die fast 800 Schätzungen statistisch aus. Er bildete den Mittelwert aller Schätzungen, dieser belief sich auf 1197 Pfund. Das tatsächliche Gewicht des Ochsen lag bei 1198 Pfund. Die Masse hatte also genauer geschätzt als jede der Einzelpersonen. So hat Galton, obwohl er die Dummheit der Masse beweisen wollte, die Intelligenz der Masse bewiesen. Er nannte seine Erkenntnis Vox populi (lat. „Stimme des Volkes“).

Â

Â

Bedeutungslosigkeit der Masse

Der digitale Maoismus führt auch nicht dazu, dass ein einzelnes Individuum aus dieser Masse hervorsticht. Mehr als eine kurze Aufmerksamkeit scheint es nicht zu geben.

Â

Rolf Martens

Der Cyberspace ist auch nicht die “gemachte Ordnung” (Taxis) einer Organisation, weil die interne Struktur des Cyberspace nicht aus einem externen Organisationsschema abgeleitet ist. Der Cyberspace ist vielmehr eine “spontane Ordnung” (Kosmos), in der die polyzentral handelnden Individuen Muster empirisch beobachtbarer Regelmäßigkeiten wahrnehmen, aufgrund dieser Wahrnehmungen regelhafte Erwartungen über den Cyberspace bilden und ihr Handeln an diesen Erwartungen ausrichten.

Wikipedia ist etwa sdazwischen. Es ist ein gemachte Ordnung

Â

 The classes gather at a morning meeting and share a greeting and a partnered activity, http://www.writemypaper4me.org/ such as reading books or creating an art project

Project Details