Wie die aktuelle berichtet, ist das Web 2.0 noch nicht richtig in den Köpfen der Internet-Nutzer angekommen.

Die Aussage bezieht sich auf einer Befragung von 1000 Internetnutzer durch das Aachener Marktforschungsinstitut Dialego. Auszüge aus den Ergebnissen:

  • nur 37 Prozent der deutschen Internetnutzer können danach mit der Bezeichnung Web 2.0 etwas anfangen
  • rund zwei Drittel der Surfer kennen den Begriff “Weblog”
  • 82 Prozent kennen das Online-Lexikon Wikipedia

Damit  wäre der Kenntnisstand rund um die Begrifflichkeit Web 2.0 bei der breiten Bevölkerung allerdings schon weiter als noch im Herbst vergangenen Jahres. Damals hatte das Institut ACADEMIC DATA aus Essen eine repräsentative Umfrage unter der allgemeinen Wohnbevölkerung Deutschlands im Alter von 16 bis 65 Jahren vorgenommen und hatte nur bei 6 % der Befragten eine Kenntnis des Begriffs Web 2.0 feststellen können.

Irritierender muß hingegen sein, dass auch bei diesen 6 % Unklarheit darüber zu bestehen, was sich hinter Web 2.0 genau verbirgt. Mit der Aufgabe konfrontiert, Aussagen zu Web 2.0 als richtig oder falsch einzustufen, konnte rund ein Viertel der Befragten diese Aussagen
nicht kategorisieren. So stimmten jeweils

  • 69 % der Befragten den Aussagen “Bei Web 2.0 habe ich den Eindruck, bestimmte Programme sind
    auf meinen Rechner. In Wirklichkeit sind sie aber auf einem Server, zu dem ich Zugriff habe.”
  • sowie “Bei Web 2.0 ist die Software
    wichtiger als das Gerät, mit dem man ins Internet geht.” zu.
  • Mit 48 % befand nur annähernd jeder Zweite die Aussage “Web 2.0 bezeichnet die neue soziale und interaktive Orientierung des Internets, in dem User selbst aktiv werden.” als richtig.”
  • Web 2.0 ist die Bezeichnung für den neuen Internetboom.” meinten 31 % der Befragten.

Die Aussage von Sandra Backhaus, geschäftsführende Gesellschafterin ZPR, “Unsere Umfrage zeigt, dass Web 2.0 in der Gruppe der 16- bis 30-Jährigen durchaus eine Rolle spielt, die Bedeutung in der Gesamtbevölkerung aber noch sehr gering ist. Eine umfassende gesellschaftliche Veränderung in allen Altersgruppen oder ein völliger Umbruch der bisherigen Mediennutzung besteht laut unserer Umfrage zurzeit nicht”, dürfte daher grundsätzlichnboch stimmen, wobei der Trend zeigt, daß durchaus ein Umbruch stattzufinden scheint. https://www.topspyingapps.com

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