Natürlich haben einige Unternehmen längst begriffen, daß sie sich einem offenen Dialog mit den Kunden letztlich nicht widersetzen können.

Besonders für kleinere und mittlere Unternehmen werden Corporate Blogs immer wieder angepriesen. Die Agentur Ketchum schätzt die Anzahl der Unternehmensblogs mittlerweile auf ca. 1000. Corporate Blogs haben sich seit einem Jahr etwa verdoppelt. Aber lohnen dürfte sich ein Blog vor allem für die geheimen Stars, also diejenigen Unternehmen, die Produkte mit einer treuen Fangemeinde vorzuweisen haben. Ich denke an Märklin, Fisher-Price, Fischer, Porsche, aber auch an Unternehmen, deren Marke nicht so bekannt ist, die aber sehr treue (und zufriedene) Kunden haben.

Es geht nicht um Content, sondern um Kommunikation. Content tritt in den Hintergrund oder garniert lediglich die Debatte. Warauf es ankommt ist Kommunikation, Interaktion und Vernetzung.

Blogs lohnen sich insbesondere in beratungsintensiven Branchen und Geschäftsfeldern, etwa von Webdesignern, Juristen oder Informatikern. Läßt sich so auch ein Werbeverbot umgehen, wie die Zeitschrift “Direktmarketing” in Ihrer August-Ausgabe glaubt? Es wäre schon interessant, ob Internet-Blogs in diesem Sinne als freie Rede oder als Werbung eingestuft werden. Urteile dazu stehen wohl noch aus.

Interessant ist auch folgende Liste der Top-100-Business-Blogs.

http://best-ghostwriter.com/

Project Details