Die beiden Konkurrenten auf dem US-Fernsehmarkt, . und , wollen im Sommer mit einer eigenen Videodownloadplattform in das Internet-TV-Geschäft einsteigen und damit in erster Linie Googles YouTube Konkurrenz machen.

Professionisierung im Video-Markt

Den Zuschauer dürfte das freuen, ist doch nun zu erwarten, daß nun erstmalig hochwertige Inhalte legal und kostenlos im Internet abrufbar sein werden. Im Gegensatz zu YouTube sollen von der neuen Plattform auch komplette Sendungen abrufbar sein und nicht nur einzelne Clips. Dies bedeutet eine erhebliche Professionalisierung des Video-Marktes und dürfte die Phase der geduldeten Urheberrechtsverletzungen endgültig beenden.

Sollte die gemeinsame Plattform tatsächlich vollen Zugang zu den gigantischen Archiven der beiden Kooperationspartner bekommen, könnte sich tatsächlich schnell zeigen, wie langweilig YouTube ist, wenn es tatsächlich einmal sämtliche Urheberrechte respektieren sollte. Einen Vorgeschmack auf die Einfältigkeit von user-generated video bietet schon heute RTLs Clipfish.de.

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Verschwörung gegen Google?Â

Ob die Partnerschaft eine Trotzreaktion ist, , ist zu bezweifeln. Die Kooperationsverträge mit AOL, Yahoo, MSN und Myspace sprechen eher für eine langfristig angelegte Strategie und gegen einen kurzfristigen Aktionismus.

Der Zeitpunkt für die Allianz der Titanen könnte kaum geschickter gewählt sein. Die Öffentlichkeit ist derzeit noch mit der Kritik am YouTube-Geschäftsmodell beschäftigt und könnte die quasi marktbeherrschende Situation, die durch die Allianz entsünde, allzu milde beurteilen. , daß nun auch Viacom weiterhin Googles YouTube mit der 1 Mrd-Klage blockieren und auf der anderen Seite in das Bündnis einsteigen könnte. Viacom dürfte sich jedoch nicht an der neuen Plattform beteiligen und flirtet weiter mit Joost.

Dennoch besteht ein direkter Zusammenhang mit dem Viacom/YouTube-Streit. Wie die berichtet, seien die Verhandlungen erst richtig in Gang gekommen, nachdem Viacom rechtliche Schritte gegen YouTube angekündigt hatte.

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Wurde YouTube überschätzt?

Für viele stellt sich nun die Frage, ob YouTube schlichtweg überschätzt wurde. weist auf all die Fernsehsender, Filmproduktionen und Studios mit einem schier unerschöpflichen Fundus an Archiv-Material hin. Zumindest im Content-Bereich ist das Portfolio erheblich breiter als bei YouTube. Google wird sich also etwas einfallen lassen müssen, um weiter vorn zu bleiben.

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Blaupause für Fernsehsender

Für viele TV-Sender könnte das Vorgehen als Vorbild dienen. Tatsächlich könnte die Fernsehfirmen durch eine Doppelstrategie die Abwanderung von weiteren Werbegeldern aus dem Fernsehen ins Web eine Zeitlang verhindern. Der Weg geht also in Richtung Abspielplattformen und nicht in Richtung user-generated content.

Vielleicht öffnen ja auch ein paar deutsche Fernsehstationen bald ihre Archive… Check out a document www.writemypaper4me.org/ the school shares with parents to introduce them to restorative justice

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