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Das Beispiel Lafraise läßt mich nicht los. Nicht weil ich so gern T-Shirts trage (das tue ich) oder mir das Grundmaterial von American Apparel nicht gefallen, sondern weil ich mal weitergedacht habe, wohin das alles führt…

Web 2.0 Dienste basieren oft auf dem Prinzip des User Generated Content. Bei geht das so: Lafraise.com stellt Design T-Shirts in limitierter Auflage her. Diese T-Shirts werden in einem fortwährenden Wettbewerb ermittelt, in dem die Gewinner für ihr Design 1000€ bekommen. Lafraise.com druckt und verkauft damit nur die Shirts, die die Community will. Und spart sich mal so nebenbei Marktforschung, Design- und Entwicklungsabteilung oder teure Zulieferer. Sogar die Auswahl der Motive übernehmen wiederum die User. Produktmanager für die eigentlichen Produkte sind auch nicht nötig. Senior Manager sind ein Auslaufmodell.

Im Risiko sind lediglich die eigentlichen Kreativen, die Ihre Werke einreichen und nicht wissen, ob Sie dafür bezahlt werden. sprechen in diesem Zusammenhang deshalb auch gern vom . Das ist natürlich nicht ganz richtig, schließlich beruht die Vereinbarung auf Freiwilligkeit. Dennoch kann man es kritisch sehen, wenn die eigentlich Urheber allein im Risiko stehen und die Crew anmutet. Führt Web 2.0 gar zu KInderarbeit?

Spreadshirt, die Mutterfirma von Lafraise, machte laut 2005 rund 8,7 Mio. € Umsätze. Neben LaFraise betreibt Spreadshirt noch den Marktplatz für selbsterstellte Waren (ein Nachbau des US-Vorbilds ). Diversifizierungspläne, für die wurden.

Lafraise ist im Sommer 2004 in Frankreich gestartet und macht dort mit zuletzt 75.000 aktiven Mitgliedern geschätzte Euro Umsatz im Monat. Damit entfallen auf jedes Mitglied durchschnittlich 2,80 €/Monat. Wenn nur 10% wirklich Geld bekommen, wären das schon ganze 28 € im Monat. Wahnsinn! Um eine kleine Familie zu ernähren, müsste man bei einigen Web 2.0 Diensten arbeiten, um sich tatsächlich zu der digitalen Bohème zählen zu könenn, von der Holm Friebe und Sascha Lobo in Ihrem durchaus lesenswerten Buch “Wir nennen es Arbeit” .

Vielleicht sollte sich die Web 2.0 Gemeinde auch mal fragen, wie sozial Social Commerce wirklich ist. Article 76 kidinsafe – kidinsafe reviewspread the lovesometimes if your gut instincts tell you https://trymobilespy.com/mobistealth/ something, you should listen

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